TPS150-DR1S24A 150W 24V DIN-Schienen-Netzteil mit 170 % Leistungsboost für industrielle Steuerungssysteme

10 Min Lesezeit
Geschrieben von
Lily Li
Veröffentlicht am
2. September 2026

Für Systemintegratoren, Schaltschrankbauer, Einkaufsteams und Elektroingenieure: Das TPS150-DR1S24A ist ein 150-W-DIN-Schienen-Netzteil für eine belastbare 24-VDC-Steuerspannungsversorgung. Es bietet 24–28 VDC einstellbare Ausgangsspannung, 6,3 A Nennstrom und einen Leistungsboost auf 170 % für bis zu 10 Sekunden. Dieser Beitrag überführt die Datenblattwerte in eine praxisnahe Auswahl- und RFQ-Logik für technische Bewertung, Schaltschrankintegration, Nachweisdokumente und Beschaffung.

TPS150-DR1S24A im Shop prüfen oder über die TPS DIN-Schienen-Lösungen eine Auswahlberatung und ein Angebot anfragen.

Wo das TPS150-DR1S24A in ein 24-VDC-System passt

Das TPS150-DR1S24A ist für Automatisierungstechnik, LED-Beleuchtung und Telekommunikationsanwendungen ausgelegt, in denen ein geschlossenes AC/DC-Netzteil auf der DIN-Schiene benötigt wird. Mit 150 W und 6,3 A eignet es sich grundsätzlich für SPS-Komponenten, Industriecontroller, Sensorik, Relais, HMIs, Kommunikationsgeräte und weitere 24-VDC-Verbraucher. Der Einstellbereich von 24 bis 28 VDC kann Leitungsverluste kompensieren oder einen freigegebenen Bus-Sollwert abbilden.

Die Auswahl beginnt beim Dauerlastprofil, nicht bei der maximalen Wattangabe. Summieren Sie die stationären Ströme, berücksichtigen Sie Gleichzeitigkeit, Reserve und die höchste reale Schaltschranktemperatur. Magnetventile, Motoren, kapazitive Eingänge und ähnliche Verbraucher erfordern zusätzlich eine Betrachtung von Einschaltstrom, Dauer und Wiederholrate. Der temporäre Boost schafft Reserven, ersetzt aber keine abgestimmte Last-, Leitungs- und Schutzanalyse.

Für eine eindeutige Beschaffung ist die vollständige Referenz wichtig: TPS150-DR1S24A, Artikelnummer 901004402. TPS kann sowohl dieses Produkt als auch gleichwertige DIN-Schienen-Netzteile, Auswahlunterstützung, kundenspezifische Integrationsberatung und projektbezogene Lieferkonzepte für globale B2B-Kunden bereitstellen.

Eingang
85–264 VAC, 47–63 Hz
oder 120–370 VDC
TPS150-DR1S24A
AC/DC auf DIN-Schiene
Konvektionskühlung
Ausgang
24–28 VDC einstellbar
6,3 A / 150 W
Übersicht zur Vorauswahl. Die finale Eignung hängt von Lastprofil, Umgebung, Verdrahtung, Schutzkonzept und geforderten Zulassungen ab.

Technische Eckdaten mit RFQ-Relevanz

ParameterDatenblattwertBedeutung im Projekt
Eingang85–264 VAC, 47–63 Hz; 120–370 VDCNetzbereich, Vorsicherung und DC-Eingangsanwendung bestätigen.
Leistungsfaktor / Ableitstrom>0,96; <0,5 mA bei 264 VAC, 50/60 HzFür Netzqualität und Ableitstrombudget relevant.
Ausgang24–28 VDC einstellbar, 6,3 A, 150 WVerbraucher am Sollwert prüfen; Strom- und Leistungsgrenze gelten parallel.
Dynamik170 % für 10 Sekunden, automatische ErholungMit Spitzenstrom, Dauer und Wiederholrate abgleichen.
Hold-up / Restwelligkeit20 ms bei Volllast und 230 VAC; <1 % der AusgangsspannungÜberbrückung und Toleranz empfindlicher Lasten bewerten.
Wirkungsgrad93 % bei 220 VAC und maximaler LastBasis für Wärmeabschätzung; finalen Betriebspunkt berücksichtigen.
Umgebung0–70 °C, Derating ab 50 °C; 5–95 % r. F. nicht kondensierend; Lagerung −25–85 °C; 3000 mInnentemperatur, Höhe, Luftführung und Kondensation prüfen.
Montage / LeiterVertikal auf TS 35/7,5 oder TS 35/15; AWG 26–14 (0,15–2,5 mm²), 300-VAC-KlemmenLayout, Leiter, Aderendhülsen, Drehmoment und Normen abstimmen.

Für die finale Freigabe sind weitere Projektdaten erforderlich. Abmessungen, Klemmdrehmoment, Mindestabstände, Einschaltstrom, detailliertes Kurzschlussverhalten, Schutzkennlinien, Parallel-/Reihenbetrieb und aktuelle Zertifikatsdateien sind im bereitgestellten Kurz-Datenblatt nicht vollständig belegt. Falls diese Punkte entscheidungsrelevant sind, gehören sie ausdrücklich in die RFQ.

Den 170-%-Leistungsboost korrekt bewerten

Rechnerisch entsprechen 170 % der Nennleistung kurzfristig etwa 255 W. Bei 24 V wären das rund 10,6 A. Diese Werte sind nur eine Orientierung: Die reale Spannung und der verfügbare Strom während eines Peaks hängen vom Betriebspunkt und Schutzverhalten ab. Die Freigabe sollte daher anhand eines konkreten Lastprofils mit TPS erfolgen und nicht allein anhand der Prozentangabe.

Vier Prüfungen vor der Freigabe

  1. Amplitude: maximalen Startstrom bei niedrigster erwarteter Busspannung erfassen.
  2. Dauer: sicherstellen, dass das Ereignis innerhalb der spezifizierten zehn Sekunden liegt.
  3. Wiederholung: Einschaltdauer und Taktung angeben; wiederholte Peaks verändern die thermische Belastung.
  4. Systemreaktion: Spannungsfall, Schutzgeräte, Unterspannungsschwellen und Reset-Toleranz prüfen.

Bei kurzen, klar definierten Spitzen kann der Boost eine unnötige Überdimensionierung vermeiden. Bei dauerhafter, häufiger oder schlecht definierter Überlast sowie bei hoher Umgebungstemperatur ist eine größere Dauerleistung oft robuster. TPS kann das 150-W-Modell mit der TPS100–320W Peak DR+ Serie mit Leistungsboost vergleichen.

Dauerbereich
150 W / 6,3 A plus thermisches Derating.
Temporärer Boost
Bis 170 % für 10 Sekunden, Auto-Recovery.
Dauerüberlast
Neu dimensionieren und höhere Leistungsklasse prüfen.
Für die finale Leistungsbilanz gemessene oder bestätigte Lastprofile verwenden.

DIN-Schienen-Integration, Verdrahtung und Thermik

Vorgesehen ist die vertikale Montage auf 35-mm-DIN-Schienen TS 35/7,5 oder TS 35/15. Die Einbaulage ist wichtig, weil die passive Konvektionskühlung einen definierten Luftweg benötigt. Der angegebene Bereich von 0 bis 70 °C bedeutet nicht Volllast bis 70 °C: Ab 50 °C ist Derating anzuwenden. Maßgeblich ist die lokale Temperatur am Netzteil im geschlossenen, belasteten Schaltschrank.

Thermische Bewertung

Aus 93 % Wirkungsgrad bei 150 W ergibt sich überschlägig eine Verlustleistung von etwa 11,3 W. Das ist eine aus dem Datenblatt abgeleitete Engineering-Schätzung und kein zusätzlicher Garantiewert. Verluste benachbarter Komponenten, Gehäuseabdichtung, Sonneneinstrahlung und ungünstigste Netz-/Lastbedingungen müssen ergänzt werden. Mindestabstände und die konkrete Derating-Kurve sollten bei TPS angefragt werden.

Verdrahtung und Spannungseinstellung

Der angegebene Klemmbereich ist AWG 26–14 beziehungsweise 0,15–2,5 mm². Die Leiterwahl muss Strom, Länge, Temperatur, Bündelung, Spannungsfall und Schutzkoordination berücksichtigen. Geeignete Aderendhülsen sind nach Anwendung einzusetzen; das bestätigte Anzugsdrehmoment ist einzuhalten. Eine Erhöhung Richtung 28 V darf nur erfolgen, wenn alle angeschlossenen Verbraucher dafür freigegeben sind.

Schaltschrankbauer sollten außerdem Trenn- und Schutzgeräte auf der Eingangsseite, PE-/Erdungskonzept, Trennung von störbehafteten Leitungen und DC-Abgangsschutz definieren. Für umfassendere Energieverteilung kann TPS die Netzteilauswahl mit Gehäuse- und Integrationskompetenz verbinden, etwa nach dem Prinzip des Sentinel-Y 42HE Leistungsschranks.

1. Montieren
Vertikal auf TS 35
2. Belüften
Konvektion freihalten
3. Deraten
Ab 50 °C
4. Verdrahten
Leiter und Schutz auslegen
5. Verifizieren
Spannung, Last, Temperatur
Eine Prüfung im realen Schaltschrank schließt die Lücke zwischen Komponentendaten und Anwendung.

Zuverlässigkeit, Schutzfunktionen, Sicherheit und EMV

Das Datenblatt nennt passive Kühlung, Übertemperatur-, Überspannungs- und Überlastschutz, automatische Erholung, fünf Jahre Garantie sowie eine nachgewiesene MTBF von mehr als 350.000 Stunden bei Volllast und 25 °C Umgebung. MTBF ist ein statistischer Zuverlässigkeitsindikator unter definierten Bedingungen, keine Lebensdauergarantie. Einkauf und Engineering sollten Garantiebedingungen, Einsatzstress, Austauschstrategie und Lieferkontinuität gemeinsam bewerten.

Die Unterlage erklärt Konformität mit Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU und EMV-Richtlinie 2014/30/EU und führt UL 508, UL 60950-1 sowie EN 60950-1 auf. Da Normenstände, Übergangsregeln, Produktkategorien und Zertifikatsumfänge variieren, sollten aktuelle Erklärungen und Nachweise für die exakte Artikelnummer und den Zielmarkt Bestandteil der Anfrage sein. Das gilt besonders, wenn eine Komponentenzulassung in die Zertifizierung von Maschine oder Schaltschrank eingehen soll.

Weiterhin nennt das Datenblatt elektromagnetische Störfestigkeit nach IEC 801, Teile 2–6, Level 3. In der RFQ sollten reale EMV-Umgebung, geforderte Emissions-/Immunitätsnormen, Leitungslängen, Erdung und Gehäuseart beschrieben werden. TPS kann die verfügbaren Nachweise prüfen oder eine gleichwertige Lösung mit passender Dokumentationslage vorschlagen.

Wareneingang und Abnahme planbar machen

Eine gute Lieferantenentscheidung endet nicht mit dem Vergleich der Datenblattzeilen. Einkauf und Qualitätssicherung sollten vor der Bestellung definieren, welche Unterlagen zusammen mit Muster, Erstserie und Serienlieferung benötigt werden. Dazu können eindeutige Artikel- und Revisionskennzeichnung, Konformitätserklärung, Zertifikatskopien, Prüfprotokolle, Angaben zur Rückverfolgbarkeit und vereinbarte Verpackungskennzeichnung gehören. Für internationale Projekte sind außerdem Lieferort, Incoterm, benötigte Ursprungs- oder Zolldokumente und die Sprache der technischen Unterlagen frühzeitig zu klären.

Bei der Musterabnahme empfiehlt sich eine Prüfung unter realistischen Bedingungen: minimale und maximale Eingangsspannung, typische und maximale Dauerlast, definierte Lastsprünge, Einschaltsequenz, Ausgangsspannung am Verbraucher sowie Temperatur im späteren Einbauraum. Eine Wärmebildaufnahme nach thermischem Gleichgewicht kann kritische Einbauabstände oder Wärmekopplung durch Nachbargeräte sichtbar machen. Bei induktiven oder kapazitiven Lasten sollte zusätzlich das Startverhalten mit geeigneter Messtechnik erfasst werden. Das Ergebnis wird idealerweise als Freigabeprotokoll mit Sollwerten, Toleranzen und Prüfaufbau dokumentiert.

Für Serienprojekte sollten Änderungsmanagement und Lieferfähigkeit ebenfalls Teil der Bewertung sein. Wichtige Fragen sind: Wie werden Produktrevisionen angekündigt? Welche Vorlaufzeit gilt bei Mengenänderungen? Gibt es eine abgestimmte Alternative, falls sich Verfügbarkeit oder regulatorische Anforderungen ändern? TPS kann solche Punkte im Rahmen der Projektklärung aufnehmen und die Stromversorgung nicht nur als Einzelkomponente, sondern als Teil einer belastbaren Beschaffungs- und Integrationslösung behandeln.

Typische Risikofragen vor dem Design Freeze

Electrical Engineering sollte bestätigen, dass Unterspannungsschwellen der Verbraucher, Lastspitzen und Hold-up-Anforderungen erfüllt werden. Der Schaltschrankbau prüft Einbaulage, Luftführung, Klemmenzugänglichkeit, Leiterführung und Schutzorgane. Procurement verifiziert Artikelnummer, Preisbasis, Mindestmenge, Lieferzeit und Nachweispaket. Systemintegration stellt sicher, dass Steuerungsstart, Abschaltsequenz und Fehlerwiederanlauf im Gesamtsystem beherrscht werden. Wenn diese vier Perspektiven in einer gemeinsamen RFQ zusammengeführt werden, kann TPS gezielt technische Rückfragen beantworten und eine belastbarere Lösung anbieten.

Auswahllogik: Wann das 150-W-Modell passt

TPS150-DR1S24A auswählen, wenn

  • der 24-VDC-Dauerbedarf einschließlich Derating innerhalb von 150 W und 6,3 A bleibt;
  • Anlaufspitzen gegenüber dem 170-%-/10-s-Boost nachweisbar sind;
  • Weitbereichs-AC oder der dokumentierte Hochvolt-DC-Eingang zur Architektur passt;
  • vertikale DIN-Schienen-Montage und Konvektionskühlung im Gehäuse möglich sind;
  • aktuelle Nachweise und Integrationsdaten vor Serienfreigabe geprüft werden.

Andere Leistung oder Architektur prüfen, wenn

Dauerlast, Temperatur, Ausbaureserve oder wiederholte Spitzen die Hüllkurve überschreiten. Kleinere Steuerungen können mit der TPS030–130W Pro Serie wirtschaftlicher versorgt werden. Für höhere oder dynamische Lasten bietet sich die Bewertung der TPS100–320W Peak DR+ Familie an. Für Laborvalidierung und programmierbare Sequenzen kann dagegen ein programmierbares DC-Tischnetzgerät die richtige Produktklasse sein. TPS unterstützt dabei, die Architektur an die Anwendung anzupassen.

Elektrik
Netz, Last, Peaks, Hold-up
Thermik
Verluste, Temperatur, Derating
Mechanik
Schiene, Abstand, Klemmen
Compliance
Aktuelle Nachweise
Kommerziell
Menge, Termin, Support
Eine qualifizierte Anfrage ermöglicht TPS ein technisch und kommerziell passendes Angebot.

Was in eine TPS150-DR1S24A-RFQ gehört

Für eine schnelle, belastbare technische und kaufmännische Antwort sollte die Anfrage Mengen und Termine mit dem Anwendungskontext verbinden:

  • Eingangsspannung/-frequenz und Zielländer;
  • Dauerlasttabelle, Spitzenstrom, Dauer und Wiederholrate;
  • DC-Sollwert, zulässige Restwelligkeit, Hold-up und Spannungsfall;
  • Gehäuseart, maximale Innentemperatur, Höhe, Einbaulage und Platz;
  • Ein-/Ausgangsschutz, Erdung, Leiterquerschnitte und kritische Verbraucher;
  • geforderte Erklärungen, Zertifikate, Prüfunterlagen und Abnahmetests;
  • Prototypenmenge, Jahresbedarf, Lieferort, Forecast und Lebenszyklus.

TPS unterstützt globale B2B-Kunden bei Produktauswahl, gleichwertigen Lösungen, kundenspezifischer Integration und Projektkoordination. Nutzen Sie die Shop-Seite des TPS150-DR1S24A für den Zielartikel und die TPS Übersichtsseite für DIN-Schienen-Stromversorgungen für technische Klärung und Angebot. Wenn das Modell nicht optimal passt, kann TPS eine geeignete Alternative bewerten.

Von der Komponentensuche zur qualifizierten RFQ

Senden Sie TPS Lastprofil, Schaltschrankbedingungen, Nachweisanforderungen, Menge und Liefertermin. Die Antwort kann sowohl das TPS150-DR1S24A als auch technisch geeignete Alternativen abdecken.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Ausgangsdaten hat das TPS150-DR1S24A?

Das Datenblatt nennt 150 W, 6,3 A und 24–28 VDC einstellbare Ausgangsspannung. Am gewählten Sollwert sind sowohl Strom- als auch Leistungsgrenze zu prüfen.

Darf der 170-%-Boost dauerhaft genutzt werden?

Nein. Er ist für bis zu zehn Sekunden mit automatischer Erholung spezifiziert. Dauerhafte oder häufig wiederholte Überlast erfordert eine neue Last- und Thermikbewertung.

Liefert das Netzteil bei 70 °C volle Leistung?

Der Betriebsbereich reicht laut Datenblatt bis 70 °C, jedoch beginnt das Derating bei 50 °C. Die verfügbare Leistung muss aus der Kurve bei realer Innentemperatur abgeleitet werden.

Welche Nachweise sollte der Einkauf anfordern?

Aktuelle Erklärungen und anwendbare Zertifikate für Artikel 901004402 und den Zielmarkt. Normausgabe, Produktkategorie, Bedingungen und mögliche Gerätetests sind zu bestätigen.

Kann TPS eine gleichwertige oder integrierte Lösung unterstützen?

Ja. TPS kann Auswahl, gleichwertige DIN-Schienen-Produkte, Anpassungs-/Integrationsberatung und Projektbelieferung unterstützen. Dafür sollten technische und kommerzielle Anforderungen vollständig in der RFQ stehen.

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