In der späten Angebotsphase stellt sich nicht mehr die Frage, ob ein DIN-Schienen-Netzteil am Markt verfügbar ist. Entscheidend ist vielmehr, ob das ausgewählte Gerät zur tatsächlichen Anwendung passt, kurzzeitige Überlastsituationen unterstützt, die projektspezifischen Anforderungen erfüllt und den technischen Bewertungsprozess bis zur Bestellung nachvollziehbar begleitet.
Genau an diesem Punkt setzt die TPS100–320W Peak DR+ Serie an. Sie deckt Leistungsklassen von 100 W bis 320 W ab und bietet einstellbare 12-V- und 24-V-Ausgänge, einen 170-%-Power-Boost für bis zu 10 Sekunden, Konvektionskühlung sowie eine industrielle DIN-Schienen-Montage.
Für Unternehmen in der finalen Lieferantenauswahl unterstützt TPS nicht nur bei der Bereitstellung des Produkts, sondern auch bei der Modellauswahl, der Bewertung gleichwertiger Alternativen, der Schaltschrankintegration sowie bei projektbezogenen technischen Fragestellungen im internationalen B2B-Umfeld.
Warum diese Serie in der RFQ-Phase relevant ist
Ein BoFu-Artikel über industrielle Stromversorgungen sollte keine grundlegenden Erklärungen zu DIN-Schienen-Netzteilen wiederholen. In dieser Phase bewerten Engineering- und Einkaufsteams in der Regel bereits konkrete Lösungen für Maschinen, Schaltschränke, Telekommunikationssysteme oder industrielle Teilsysteme.
Dabei stehen vier praktische Fragen im Mittelpunkt:
- Ist der Eingangsbereich für die vorgesehene Anwendung geeignet?
- Unterstützt das Netzteil das tatsächliche Lastprofil?
- Lässt sich das Gerät sinnvoll in den Schaltschrank integrieren?
- Kann der Lieferant technische Rückfragen während der RFQ zeitnah beantworten?
Laut Datenblatt bietet die Peak DR+ Serie unter anderem:
- Eingangsspannung von 85–264 VAC oder 120–370 VDC
- Frequenzbereich von 47–63 Hz
- Einstellbare Ausgangsspannungen von 12–15 VDC bzw. 24–28 VDC (modellabhängig)
- Leistungsfaktor > 0,96
- Hold-up-Zeit von 20 ms bei Volllast und 230 VAC
- Ripple und Noise unter 1 % der Ausgangsspannung
- 170-%-Power-Boost für bis zu 10 Sekunden mit automatischer Rückkehr in den Normalbetrieb
Diese Kennwerte gehören zu den typischen Auswahlkriterien, die Engineering- und Einkaufsteams bei der technischen Lieferantenbewertung vergleichen.
Ein DIN-Schienen-Netzteil kann auf den ersten Blick passend erscheinen und dennoch zusätzlichen Klärungsbedarf verursachen, wenn beispielsweise Startstromreserven, thermische Bedingungen, Montageanforderungen oder projektspezifische Compliance-Vorgaben unklar bleiben. Die Peak DR+ Serie bietet hierfür eine fundierte Grundlage für technische Angebotsgespräche und die Bewertung im Rahmen einer RFQ.
12V oder 24V
Dauerlast
Spitzenlast prüfen
DIN-Schienen-Einbau
Compliance + RFQ
Ein wesentliches Merkmal der Serie ist der 170-%-Power-Boost. Dieser ersetzt keine korrekte Dimensionierung der Stromversorgung. Er kann jedoch Anwendungen unterstützen, bei denen kurzzeitige Lastspitzen während des Anlaufs oder beim Schalten einzelner Verbraucher auftreten.
Je nach Systemarchitektur kann dies beispielsweise bei Kommunikationsmodulen, Steuerungen oder anderen Verbrauchern mit kurzzeitig erhöhtem Strombedarf relevant sein.
TPS sollte dabei nicht ausschließlich als Lieferant einzelner Produkte betrachtet werden. Wenn ein Projekt gleichwertige Alternativen, Unterstützung bei der Schaltschrankintegration oder eine abgestimmte Auswahl über mehrere Spannungs- und Leistungsklassen erfordert, kann TPS diesen technischen Auswahlprozess begleiten. Gerade in der RFQ-Phase benötigen viele Unternehmen mehr als einen einzelnen Produktlink.
So wählen Sie das passende Peak DR+ Modell aus
Ein häufiger Grund für Verzögerungen im Beschaffungsprozess ist der Vergleich ungeeigneter Auswahlkriterien. Sinnvoll ist es, die Bewertung in einer festen Reihenfolge vorzunehmen:
- Ausgangsspannung
- Erforderlicher Dauerstrom
- Kurzzeitige Spitzenlasten
- Mechanischer Bauraum
Innerhalb der Peak DR+ Serie bedeutet dies zunächst die Wahl zwischen einer 12-V- und einer 24-V-Ausführung. Anschließend erfolgt die Auswahl der passenden Leistungsklasse mit 100 W, 150 W, 240 W oder 320 W.
Für viele moderne Industrie-Schaltschränke stellt 24 V die Standard-Steuerspannung dar. Dennoch bleiben 12-V-Systeme beispielsweise für Bestandsanlagen, kompakte Subsysteme oder bestimmte Kommunikationsanwendungen relevant.
Für eine strukturierte interne Abstimmung empfiehlt sich folgende Aufgabenverteilung:
Elektrotechnik
- Dauerlast definieren
- Kurzzeitige Lastspitzen bewerten
Schaltschrankbau
- Gerätebreite prüfen
- Klemmenzugänglichkeit bewerten
- Schienenlayout kontrollieren
Einkauf
- Prüfen, ob die angebotene SKU exakt der gewünschten Ausgangsspannung und Stromstärke entspricht
Das Datenblatt weist beispielsweise die 100-W-/12-V-Variante mit einer Ausgangsleistung von 96 W / 8 A aus. Solche Unterschiede zwischen Modellbezeichnung und tatsächlicher Ausgangsleistung sind nicht ungewöhnlich und sollten im Rahmen der RFQ eindeutig dokumentiert werden.
| Anwendungsbedarf | TPS-Modell | Ausgangsklasse | Typische Einordnung |
|---|---|---|---|
| Kompakte 12-V-Lasten mit moderatem Strom | TPS100-DR1S12A | 12–15 V adj., 8 A, 96 W | Geeignet für kompakte 12-V-Anwendungen mit begrenztem Platzbedarf. |
| Kompakte 24-V-Steuerkreise | TPS100-DR1S24A | 24–28 V adj., 4,2 A, 100 W | Geeignet für kleinere Steuerungen und kompakte 24-V-Schaltschränke. |
| Mittlere 12-V-Systeme | TPS150-DR1S12A | 12–15 V adj., 12,5 A, 150 W | Sinnvoll für Anwendungen mit höherem Leistungsbedarf innerhalb einer 12-V-Architektur. |
| Mittlere 24-V-Industrieanwendungen | TPS150-DR1S24A | 24–28 V adj., 6,3 A, 150 W | Geeignet für Maschinenbereiche mit höherer Steuerungs- und I/O-Dichte. |
| Höherer 12-V-Strombedarf | TPS240-DR1S12A | 12–15 V adj., 20 A, 240 W | Für Anwendungen mit höherem Strombedarf und zusätzlicher Leistungsreserve. |
| Höheres 24-V-Leistungsniveau | TPS240-DR1S24A | 24–28 V adj., 10 A, 240 W | Geeignet für Schaltschränke mit mehreren nachgeschalteten Verbrauchern. |
| Höchste verlinkte 24-V-Leistung | TPS320-DR1S24A | 24–28 V adj., 12,5 A, 320 W | Für Anwendungen mit höherem Leistungsbedarf innerhalb der 24-V-Klasse. |
100W Kompakte Steuerungen | 150W Mittlere Schaltschränke | 240W Höhere Ströme | 320W Großer 24V-Bedarf |
Prüfen Sie anschließend, ob der 170-%-Power-Boost für bis zu 10 Sekunden das tatsächliche Lastprofil Ihrer Anwendung unterstützt und dadurch eine unnötige Überdimensionierung vermieden werden kann.
Ebenso wichtig ist es, die Auswahl des Netzteils nicht isoliert vom übrigen Schaltschrank zu betrachten. Eine 150-W- oder 240-W-Variante kann trotz einer vergleichsweise geringen Durchschnittslast sinnvoll sein, wenn zusätzlich Anlaufströme, spätere I/O-Erweiterungen oder thermische Reserven berücksichtigt werden müssen. Eine Überdimensionierung ohne technische Bewertung kann unnötige Kosten verursachen, während eine zu knapp ausgelegte Stromversorgung später zusätzlichen Integrations- oder Anpassungsaufwand nach sich ziehen kann.
Wenn Ihr Team verschiedene DIN-Schienen-Netzteile innerhalb des TPS-Portfolios vergleichen möchte, lohnt sich außerdem ein Blick auf die kompaktere TPS010-100W GP Serie sowie die TPS030-130W PRO Serie. Dadurch lässt sich besser beurteilen, wann die Peak DR+ Serie aufgrund ihres Power Boosts und der höheren Leistungsklassen die geeignetere Option ist.
Kerndaten für die Lieferantenfreigabe
Sobald ein Lieferant in die engere Auswahl kommt, konzentriert sich die technische Bewertung in der Regel auf wenige Kennwerte, die die Freigabe maßgeblich beeinflussen. Bei der Peak DR+ Serie sind dies vor allem Eigenschaften, die den Eingangsbereich, das Lastverhalten und die Integration in den Schaltschrank betreffen.
Laut Datenblatt verfügt die Serie über einen automatischen Eingangsspannungsbereich von 85–264 VAC bzw. 120–370 VDC. Das kann insbesondere für internationale Maschinen- und Anlagenprojekte von Vorteil sein, bei denen unterschiedliche Netzversorgungen berücksichtigt werden müssen.
| Parameter | Serienwert | Bedeutung für die RFQ-Bewertung |
|---|---|---|
| Eingangsbereich | 85–264 VAC oder 120–370 VDC (automatisch) | Unterstützt Anwendungen mit unterschiedlichen Versorgungsspannungen. |
| Frequenz | 47–63 Hz | Relevant für den Einsatz in verschiedenen AC-Netzen. |
| Leistungsfaktor | > 0,96 | Kann für die Bewertung des Eingangsverhaltens relevant sein. |
| Ableitstrom | < 0,5 mA bei 264 VAC, 50/60 Hz | Wichtig für Sicherheits- und Integrationsanforderungen. |
| Hold-up-Zeit | 20 ms bei Volllast und 230 VAC | Unterstützt die Bewertung kurzer Netzeinbrüche. |
| Ripple und Noise | < 1 % der Ausgangsspannung | Relevant für empfindliche Steuerungs- und Elektronikanwendungen. |
| Power Boost | 170 % für bis zu 10 Sekunden mit Auto-Recover | Kann Anwendungen mit kurzzeitigen Lastspitzen unterstützen. |
| Kühlkonzept | Konvektionskühlung | Geeignet für lüfterlose Schaltschrankkonzepte ohne bewegliche Kühlkomponenten. |
Für Engineering-Teams helfen diese Kennwerte dabei, die Eignung des Netzteils für die jeweilige Anwendung zu bewerten. Für den Einkauf erleichtern sie den Vergleich ähnlicher Produkte auf Basis technischer Kriterien.
Zwei DIN-Schienen-Netzteile mit vergleichbarer Nennleistung unterscheiden sich häufig hinsichtlich Eingangsbereich, Überlastverhalten oder Integrationsaufwand. Deshalb lohnt es sich, diese Eigenschaften bereits während der RFQ-Phase systematisch zu vergleichen.
Integrations- und Montageaspekte im Schaltschrank
Eine fundierte RFQ berücksichtigt nicht nur elektrische Kennwerte, sondern auch die spätere Integration in den Schaltschrank.
Laut Datenblatt ist die Peak DR+ Serie für die vertikale Montage auf DIN-Schienen TS 35/7,5 oder TS 35/15 vorgesehen.
Die angegebenen Umgebungsbedingungen umfassen:
- Umgebungstemperatur von 0 °C bis 70 °C
- Derating zwischen 50 °C und 70 °C
- Luftfeuchtigkeit von 5–95 %, nicht kondensierend
- Lagertemperatur von –25 °C bis 85 °C
- Aufstellung bis 3000 m
Diese Werte sollten nicht isoliert betrachtet werden. Bei dicht bestückten Schaltschränken oder erhöhten Umgebungstemperaturen empfiehlt sich eine frühzeitige Bewertung der thermischen Reserven.
Auch die mechanischen Abmessungen unterscheiden sich je nach Leistungsklasse. Die Modelle mit 100 W bis 150 W besitzen laut Zeichnung eine Breite von etwa 43 mm, eine Höhe von 127 mm und eine Tiefe von 76,5 mm. Die 240-W- und 320-W-Modelle weisen eine Breite von etwa 60 mm, eine Höhe von 127 mm und eine Tiefe von 98 mm auf.
Mit steigender Leistung verändern sich somit nicht nur Strom und Ausgangsleistung, sondern auch der Platzbedarf sowie die Zugänglichkeit für Verdrahtung und Wartung. Diese Aspekte sollten bereits während der Schaltschrankplanung berücksichtigt werden.
Peak DR+ Montage: Vertikal auf TS 35/7,5 oder TS 35/15 Eingang: L / N / PE sauber zuführen Ausgang: DC+ / DC- Routing und Kennzeichnung prüfen | Thermik: Derating beginnt ab 50°C Umgebung Mechanischer Fit: Vor Freigabe 43 mm oder 60 mm Breitenklasse prüfen Servicezugang: Platz für Biegeradius, Verdrahtung und Wartung vorsehen |
Systemintegratoren
Bewerten Sie das Netzteil im Zusammenhang mit dem Gesamtsystem. Dazu gehören Eingangsspannung, Lastprofile, Schaltschranktemperatur sowie mögliche spätere Erweiterungen.
Schaltschrankbauer
Prüfen Sie Schienenbelegung, Verdrahtungsraum und Servicezugänglichkeit, insbesondere bei den größeren 240-W- und 320-W-Modellen.
Einkauf
Vergleichen Sie die angebotene SKU sorgfältig mit den geforderten Spannungs- und Stromwerten. Weichen Modellbezeichnung und Nennleistung voneinander ab, empfiehlt sich eine Rückfrage vor der Freigabe.
Elektroingenieure
Definieren Sie Dauerlast, Lastspitzen, Anforderungen an die Hold-up-Zeit sowie die Umgebungsbedingungen möglichst früh im Auswahlprozess.
Benötigt eine Anwendung lediglich eine kompakte Stromversorgung mit geringerer Leistung, können die TPS010-100W GP Serie oder die TPS030-130W PRO Serie ausreichend sein. Stehen dagegen höhere Leistungsklassen oder zusätzliche Reserven für kurzzeitige Lastspitzen im Vordergrund, kann die Peak DR+ Serie die geeignetere Wahl sein. Ein Vergleich innerhalb des TPS-Portfolios hilft dabei, die Auswahl an den tatsächlichen Anforderungen der Anwendung auszurichten.
Normen, Zuverlässigkeit und Projektsicherheit
Bei vielen RFQs spielen Dokumentation und Konformität eine ebenso wichtige Rolle wie die technischen Kenndaten. Laut Datenblatt verweist die Peak DR+ Serie auf die CE-Konformität gemäß Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU und EMV-Richtlinie 2014/30/EU sowie auf Sicherheitsreferenzen wie UL508, UL60950-1 und EN60950-1.
Darüber hinaus nennt das Datenblatt folgende Schutzfunktionen:
- Übertemperaturschutz (OTP)
- Überspannungsschutz (OVP)
- Überlastschutz
- 5 Jahre Garantie
Diese Angaben können die technische Bewertung ergänzen. Ob sie die projektspezifischen Anforderungen vollständig erfüllen, sollte jedoch im jeweiligen Anwendungsfall geprüft werden.
Gerade bei anspruchsvollen Industrieprojekten geben Endkunden häufig bestimmte Normen, Zertifizierungsstände oder Dokumentationsanforderungen vor. In solchen Fällen empfiehlt es sich, die projektspezifischen Anforderungen bereits während der Angebotsphase mit TPS abzustimmen. Dies gilt insbesondere für Anlagen, die in unterschiedlichen Regionen eingesetzt oder nach kundenspezifischen Freigabeprozessen bewertet werden.
Auch die Zuverlässigkeitsangaben können Bestandteil der Lieferantenbewertung sein. Das Datenblatt nennt einen MTBF-Wert von über 350.000 Stunden bei Volllast und einer Umgebungstemperatur von 25 °C. Wie bei allen MTBF-Angaben sollte dieser Wert im Zusammenhang mit der gesamten Systemauslegung betrachtet werden und ersetzt keine anwendungsspezifische Bewertung.
In Kombination mit der Konvektionskühlung eignet sich die Serie für Anwendungen, bei denen auf bewegliche Kühlkomponenten verzichtet werden soll.
Wo Peak DR+ innerhalb des TPS-Portfolios einzuordnen ist
In vielen Industrieprojekten ist das DIN-Schienen-Netzteil nur ein Bestandteil einer umfassenderen Stromversorgungslösung. Daher sollte die Auswahl nicht isoliert erfolgen, sondern im Zusammenhang mit der gesamten Systemarchitektur betrachtet werden.
Wenn Sie verschiedene DIN-Schienen-Netzteile innerhalb des TPS-Portfolios vergleichen möchten, bietet sich ein Vergleich der Peak DR+ Serie mit der TPS010-100W GP Serie sowie der TPS030-130W PRO Serie an. Dadurch lässt sich besser beurteilen, welche Serie die Anforderungen Ihrer Anwendung am besten erfüllt.
Für Entwicklungs- und Validierungsaufgaben bietet TPS darüber hinaus weitere Stromversorgungslösungen an, beispielsweise:
Für Projekte mit weitergehenden Anforderungen, beispielsweise im Bereich Energierückspeisung oder bidirektionaler Leistungssysteme, umfasst das Portfolio außerdem AC/DC-bidirektionale Leistungsmodule.
Diese Einordnung verdeutlicht, dass die Auswahl eines DIN-Schienen-Netzteils häufig Teil einer größeren Systembetrachtung ist und gegebenenfalls durch weitere Stromversorgungslösungen ergänzt werden kann.
| GP kompakte DIN-Schiene 10W-100W | Bench-Validierung Programmierbares DC | |
| PRO DIN-Schiene 24V / 30W-130W | Peak DR+ 100W-320W | Projekt-Leistungslösungen Bidirektionale Module |
Wenn Ihr Team sich bereits in der finalen Lieferantenbewertung befindet, können die Übersichtsseite für DIN-Schienen-Netzteile oder die jeweiligen Produktseiten – beispielsweise TPS150-DR1S24A, TPS240-DR1S24A oder TPS320-DR1S24A – als Ausgangspunkt für die technische Bewertung und die Vorbereitung einer RFQ dienen.
Welche Informationen in Ihre RFQ gehören
Je vollständiger eine RFQ formuliert ist, desto gezielter kann die technische Bewertung erfolgen. Wenn TPS bei der Auswahl eines Peak DR+ Modells oder einer gleichwertigen Alternative unterstützen soll, empfiehlt es sich, folgende Informationen bereitzustellen:
- Gewünschte Ausgangsspannung einschließlich zulässigem Einstellbereich
- Dauerstrom sowie Anlaufstrom und Dauer möglicher Lastspitzen
- Umgebungstemperatur im Schaltschrank und bekannte Derating-Anforderungen
- Verfügbarer Platz auf der DIN-Schiene sowie gewünschte Montageausrichtung
- Regionale oder kundenspezifische Normen- und Dokumentationsanforderungen
- Geplante Stückzahlen und gewünschter Liefertermin
- Angabe, ob es sich um einen Prototypen-, Pilot- oder Serienbedarf handelt
- Information, ob eine gleichwertige Alternative oder Unterstützung bei der Auswahl der Stromversorgungsarchitektur gewünscht wird
Diese Informationen erleichtern die technische Bewertung und helfen dabei, geeignete Modelle für die jeweilige Anwendung zu identifizieren.
Für die technische Beratung kann die Übersichtsseite der TPS DIN-Schienen-Netzteile als zentraler Einstieg dienen. Werden bereits konkrete Modelle betrachtet, empfiehlt es sich, die entsprechenden Artikelnummern – beispielsweise TPS100-DR1S24A oder TPS240-DR1S12A – direkt in der Anfrage anzugeben.
Bereit für die Angebotsprüfung?
Wenn Ihr Team verschiedene Lieferanten vergleicht, empfiehlt es sich, neben der gewünschten Leistung auch die relevanten Anwendungsdaten bereitzustellen. Dadurch kann die technische Bewertung gezielter erfolgen und die Auswahl eines geeigneten Modells unterstützt werden.
FAQ
Ist der 170-%-Power-Boost für den Dauerbetrieb vorgesehen?
Nein. Laut Datenblatt steht der 170-%-Power-Boost für bis zu 10 Sekunden mit automatischer Rückkehr zum Normalbetrieb zur Verfügung. Er ist für kurzzeitige Lastspitzen vorgesehen und ersetzt keine korrekte Auslegung der Dauerleistung.
Wie wählt man zwischen der 12-V- und der 24-V-Ausführung?
Die Auswahl richtet sich nach der vorhandenen Systemarchitektur und den angeschlossenen Verbrauchern. Anschließend sollten Dauerlast, kurzzeitige Lastspitzen sowie die Umgebungsbedingungen berücksichtigt werden.
Welche Compliance-Aspekte sollten im Rahmen einer RFQ geklärt werden?
Prüfen Sie, welche Normen, Zertifizierungen oder Dokumentationsanforderungen Ihr Kunde oder Zielmarkt vorgibt. Auch wenn das Datenblatt entsprechende Referenzen enthält, können projektspezifische Anforderungen zusätzliche Nachweise erforderlich machen.
Kann TPS bei der Auswahl gleichwertiger Alternativen unterstützen?
Ja. TPS kann bei der Modellauswahl, der Bewertung geeigneter Alternativen sowie bei Fragen zur Stromversorgungsarchitektur unterstützen. Dazu gehören neben der Peak DR+ Serie auch weitere DIN-Schienen-Netzteile und ergänzende Stromversorgungslösungen innerhalb des TPS-Portfolios.
Wann eignet sich die Peak DR+ Serie gegenüber kleineren DIN-Schienen-Netzteilen?
Die Peak DR+ Serie kann insbesondere dann geeignet sein, wenn höhere Leistungsklassen oder Reserven für kurzzeitige Lastspitzen benötigt werden. Ein Vergleich mit der GP- und PRO-Serie hilft dabei, die passende Lösung anhand der jeweiligen Anwendungsanforderungen auszuwählen.



