EA-PUB 10000 6U bei TPS: 60-kW bidirektionales programmierbares DC-Netzgerät für RFQ-sichere Testsysteme

12 Min Lesezeit
Geschrieben von
Lily Li
Veröffentlicht am
17. Juni 2026

Product Blog | TPS ELEKTRONIK

Für Systemintegratoren, Schaltschrankbauer, Einkaufsteams und Elektroingenieure wird ein 6U programmierbares DC-Netzgerät nicht nur nach der höchsten Wattzahl ausgewählt. Entscheidend ist, ob die Leistungsplattform Testaufbauten stabilisiert, die Schaltschrankintegration vereinfacht, Automatisierungsschnittstellen unterstützt und dem Einkauf einen klaren Weg von der Modellauswahl bis zur Beschaffung gibt. Die EA-PUB 10000 6U Klasse über TPS adressiert diese Anforderungen mit 60 kW bidirektionalem Source-/Sink-Betrieb, Energierückspeisung, breitem DC-Spannungsbereich und skalierbarer Parallelschaltung.

Warum diese 6U bidirektionale DC-Leistungsklasse im RFQ wichtig ist

Sobald ein Testsystem, ein Batterielabor, ein Inverter-Prüfstand oder eine Hochleistungs-DC-Plattform in die RFQ-Phase kommt, lautet die Frage selten nur: „Gibt es ein programmierbares Netzgerät?“ In der Praxis geht es darum, ob sich eine komplette, zuverlässige und wartbare Leistungsarchitektur spezifizieren lässt. Ein klassisches Labornetzgerät kann für frühe Entwicklung ausreichen. Für Produktionsvalidierung, automatisierte Tests und EOL-Prüfung werden jedoch höhere Leistungsdichte, definierte Schnittstellen, berechenbare Thermik und klare Schutzfunktionen benötigt. Die EA-PUB 10000 6U bidirektionale programmierbare DC-Leistungseinheit ist relevant, weil sie Source- und Sink-Funktionalität in einem 19-Zoll-Gerät mit 6 HE und 60 kW pro Einheit kombiniert.

Im Source-Betrieb versorgt die Einheit den Prüfling mit geregelter DC-Leistung. Im Sink-Betrieb arbeitet sie als regenerative elektronische Last und speist die zurückgewonnene Energie in das lokale Netz ein, statt sie überwiegend in Wärme umzuwandeln. Für BoFu-Entscheider ist das mehr als ein Nachhaltigkeitsargument: Energierückspeisung kann Kühlbedarf, Raum-HVAC, thermische Risiken und Betriebskosten langer Testzyklen reduzieren. Für den Einkauf entsteht damit eine belastbarere Total-Cost-of-Ownership-Betrachtung als bei einem reinen Gerätepreisvergleich.

TPS unterstützt globale B2B-Kunden mit programmierbaren Leistungsprodukten und projektbezogener Lösungskompetenz. Dadurch kann die RFQ-Diskussion über eine einzelne Artikelnummer hinausgehen: Spannungsklasse, Stromreserve, Kühlkonzept, industrielle Schnittstelle, Parallelbetrieb, Schaltschrankauswirkung, Lieferweg und Applikationsfit. Wenn Ihr Team eine 60-kW programmierbare DC-Source-/Load-Plattform für Batterie-, DC-Bus- oder Leistungselektroniktests bewertet, kann TPS die Anforderung in eine praktische Modell-Shortlist und einen nächsten Angebotsschritt über die TPS Seite für programmierbare Labornetzgeräte und Leistungslösungen übersetzen.

AC-Netz
380-480 V, 3-phasig
EA-PUB 10000 6U
Source + regenerative Sink
Prüfling
Batterie, Inverter, OBC, DC-Bus
Bidirektionaler 6U-DC-Leistungsworkflow mit AC-Netz, regenerativer Leistungseinheit und DC-Prüfling.

Wichtige technische Daten für die erste Bewertung

Der erste Engineering-Check ist die AC-Kompatibilität. Die 60-kW-6U-Geräte sind für einen breiten Eingang von 380-480 V, ±10 %, 3-phasig, mit 45-65 Hz und aktiver Leistungsfaktorkorrektur mit einem typischen Leistungsfaktor von etwa 0,99 ausgelegt. Für globale Testsysteme vereinfacht das den Einsatz in vielen industriellen Netzumgebungen. Gleichzeitig erhalten Schaltschrankbauer eine klarere Grundlage für Eingangsstrom, Schutzkonzept und Standortfreigabe.

Der zweite Check betrifft den DC-Bereich. Die 6U-Plattform reicht von Modellklassen mit 0-360 V / 0-480 A bis zu 0-2000 V / 0-80 A, jeweils mit einem Leistungsbereich von 0-60 kW. Durch die autorangierende Konstantleistungscharakteristik kann eine Einheit einen breiteren Spannungs-/Strombereich abdecken als eine rein rechteckige Ausgangskennlinie. Elektroingenieure sollten deshalb nicht nur Nennspannung und Nennstrom des Prüflings definieren, sondern auch Mindestspannung bei maximalem Sink-Strom, Transientenprofil, Leitungsabfall und den Einsatz von Remote Sense.

Der dritte Check betrifft Regelung und Messung. Die Plattform unterstützt CV-, CC-, CP- und CR-Betriebsarten mit schnellem Übergang, digitaler Regelung, hochauflösenden 16-Bit-ADCs und DACs sowie wählbarer Geschwindigkeit des Spannungsreglers. Das ist wichtig, wenn im Testaufbau eine zweite aktive Regelung existiert, zum Beispiel in einem On-Board-Charger, einem Inverter-DC-Link oder einer BMS-Testumgebung. Schutzfunktionen wie einstellbare OVP, OCP und OPP bis 110 % der Nennwerte sowie Übertemperaturabschaltung sollten Teil des Testsicherheitskonzepts sein.

RFQ-relevante Spezifikationsübersicht

RFQ-FeldTechnischer WertBedeutung
Leistung pro Einheit60 kWBestimmt Rack-Dichte, AC-Versorgung und Erweiterungsplan.
DC-Bereich0-360 V bis 0-2000 V; 0-480 A bis 0-80 ADefiniert den Fit für Batterie, Inverter, DC-Bus und Hochspannungstests.
BetriebsartenCV, CC, CP, CRErmöglicht flexible Source-/Load-Testsequenzen.
SchnittstellenUSB, Ethernet, analog, Master-Slave, Share-Bus; optionale FeldbusseReduziert Risiken bei Automatisierung und SPS-Integration.
KühlungFront-zu-Rück Zwangsluft; optional Edelstahl-WasserkühlungBeeinflusst Schaltschranklayout, Geräusch, HVAC und Dauerbetrieb.

Für Teams, die von der Entwicklung in Hochleistungsvalidierung wechseln, kann TPS die 6U-Einheit in eine breitere programmierbare Leistungsstrategie einordnen. Kleinere Labor- oder Desktop-Anforderungen können zum Beispiel mit dem EA-PS 3200-02 C programmierbaren DC-Tischnetzgerät oder den EA-PSI 9000 DT programmierbaren DC-Tischnetzgeräten abgedeckt werden, während hohe regenerative Lastanforderungen mit der EA-PUL 10000 6U regenerativen DC-Last verglichen werden können.

Auswahllogik: Spannung, Strom, Kühlung und Skalierbarkeit

Ein belastbares RFQ beschreibt die Anwendung zuerst elektrisch und fragt danach nach der Artikelnummer. Starten Sie mit maximaler DC-Spannung, Dauer- und Spitzenstrom, erforderlicher Leistung, Source-/Sink-Richtung, Testdauer und Automatisierungsprotokoll. Danach wird die Spannungsklasse gewählt, die genügend Betriebsreserve bietet, ohne unnötige Strombegrenzung zu verursachen. Die sieben 60-kW-6U-Modellklassen reichen von niedrigerer Spannung mit höherem Strom bis zu höherer Spannung mit niedrigerem Strom.

Ein 360-V-Batteriemodul- oder DC-Bus-Test kann beispielsweise hohe Stromfähigkeit priorisieren und damit zur 0-360-V-/480-A-Klasse führen. Ein Hochvolt-Inverter, Pack, PV- oder DC-Link-Simulator benötigt eventuell 750 V, 920 V, 1000 V, 1500 V oder 2000 V. Der Einkauf sollte diese Geräte nicht nur als austauschbare 60-kW-Einheiten betrachten. Die richtige Klasse passt zum realen Arbeitsbereich, zur Isolation, zum Schutzkonzept des Prüflings und zur späteren Skalierung.

Die Kühlung ist die nächste wichtige Entscheidung. Standard-Zwangsluftkühlung eignet sich für viele Schaltschrank- und Laborumgebungen, wenn Luftführung und Raumwärmeabfuhr sauber geplant sind. Die wassergekühlten Varianten sind interessant, wenn der Wärmeeintrag in den Raum reduziert, die Schrankdichte erhöht oder anspruchsvolle Dauerzyklen unterstützt werden sollen. TPS kann vor der finalen RFQ-Freigabe prüfen, ob die Standard- oder wassergekühlte Variante sinnvoller ist.

360 V
480 A
500 V
360 A
750 V
240 A
920 V
250 A
1000 V
160 A
1500 V
120 A
2000 V
80 A
Modellauswahlkarte für EA-PUB 10000 6U mit Spannungsklassen von 360 V bis 2000 V und Stromklassen von 480 A bis 80 A.

Die folgenden TPS-Shop-Links helfen Engineering und Einkauf, von der Spezifikationsprüfung zu einer konkreten Shortlist zu wechseln. Nutzen Sie sie als Ausgangspunkt. Für Mehrgeräte-Systeme oder Schaltschrankintegration sollte TPS über die programmierbare Leistungslösungsseite vor Freigabe der finalen Bestellspezifikation eingebunden werden.

Spannungs-/StromklasseStandard luftgekühltWassergekühlt
0-360 V / 0-480 AEA-PUB 10360-480 6U 60000WEA-PUB 10360-480 6U WC
0-500 V / 0-360 AEA-PUB 10500-360 6U 60000WEA-PUB 10500-360 6U WC
0-750 V / 0-240 AEA-PUB 10750-240 6U 60000WEA-PUB 10750-240 6U WC
0-920 V / 0-250 AEA-PUB 10920-250 6U 60000WEA-PUB 10920-250 6U WC
0-1000 V / 0-160 AEA-PUB 11000-160 6U 60000WEA-PUB 11000-160 6U WC
0-1500 V / 0-120 AEA-PUB 11500-120 6U 60000WEA-PUB 11500-120 6U WC
0-2000 V / 0-80 AEA-PUB 12000-80 6U 60000WEA-PUB 12000-80 6U WC

Applikationsfit: Batterie, OBC, PV, Brennstoffzelle und Hochleistungs-DC-Test

Die EA-PUB 10000 6U Klasse ist besonders relevant, wenn der Prüfling Energie aufnimmt und zurückgibt oder wenn die Testsequenz regelmäßig zwischen Quelle und Last wechselt. Ein typisches Beispiel ist der Batterietest: Zell-, Modul- und Packtests können kontrolliertes Laden, Entladen, State-of-Health-Klassifizierung, End-of-Line-Validierung und reproduzierbare Strom-/Spannungsprofile erfordern. Eine bidirektionale Source-/Sink-Plattform kann die Anzahl getrennter Leistungsgeräte im Schaltschrank reduzieren und Energierückspeisung direkt in das Testkonzept integrieren.

Auch Batteriesimulation ist ein starker Fit. Die Einheit kann als programmierbare DC-Quelle Zellen, Module oder Packs für nachgelagerte Komponenten simulieren. Überstromschutz kann als kontrollierte Sicherheitsgrenze dienen, und Spannungsüberwachung kann Warnungen oder Abschaltsequenzen auslösen. Für EV- und E-Mobility-Prüfstände unterstützt das sicherere und wiederholbarere Validierung als improvisierte Kombinationen aus Quelle und Last.

On-Board-Charger-Tests profitieren von anpassbarem Regelverhalten, weil Ladegerät und programmierbare Leistungseinheit jeweils eigene Regelkreise besitzen können. Die wählbare Geschwindigkeit der Spannungsregelung hilft, den Testaufbau an den Prüfling anzupassen, statt instabile Wechselwirkungen zu provozieren. PV-Inverter- und Solar-Array-Simulationen profitieren ebenfalls vom breiten Arbeitsfenster und der hochauflösenden Steuerung, insbesondere wenn Wirkungsgrad, dynamische Sollwerte und dokumentierbare Testdaten wichtig sind. Brennstoffzellen- und Stacktests können die Plattform für genaue und reproduzierbare elektrische Belastung nutzen, bei Bedarf auch mit höheren Strömen über Parallelschaltung.

TPS unterstützt zusätzlich angrenzende Leistungselektronik-Architekturen. Wenn ein Projekt statt einer Rack-Leistungseinheit eher modulare bidirektionale Wandlung benötigt, sind TPS-Ressourcen wie AC/DC bidirektionale Leistungsmodule für Zellformierung oder das TPS-BM75053KTIF-S 750 V bidirektionale Leistungsmodul relevant. So kann das RFQ-Team entscheiden, ob ein vollständiges programmierbares Leistungsgerät, eine regenerative Last, ein Leistungsmodul oder eine projektspezifische Kombination am besten passt.

Batterietest
Laden, Entladen, SOH, EOL
OBC-Test
Dynamische DC-Profile
PV-Inverter
Solar-Array-Simulation
Brennstoffzelle
Stack- und Systemlast
Applikationskarte, die ein 60-kW bidirektionales programmierbares DC-Netzgerät mit Batterietest, OBC-Test, PV-Inverter-Simulation und Brennstoffzellenvalidierung verbindet.

Integration, Schaltschrank und Schnittstellen

Schaltschrankbauer und Integratoren sollten eine 60-kW-6U bidirektionale Einheit als Schaltschrank-Subsystem betrachten. Mechanik, Luftführung, Servicezugang und Kabelrouting müssen früh geprüft werden. Das Gerät ist ein 19-Zoll-6HE-Gehäuse mit einer Tiefe, die sorgfältige Schrankplanung verlangt, inklusive rückseitigem Zugriff auf DC-Kupferschienen, AC-Eingang und Kommunikationsverdrahtung. Die Standardkühlung nutzt temperaturgeregelte Lüfter mit Luftführung von vorne nach hinten. Wassergekühlte Varianten ergänzen Wasserzulauf und -rücklauf und verändern die Versorgungsplanung im Schaltschrank.

Für Hochleistungssysteme unterstützt die Plattform Parallelschaltung über galvanisch isolierten Share-Bus und Master-Slave-Bus. Bis zu 64 Einheiten der 10000-Serie können kombiniert werden, wenn die Spannungsklasse konsistent geplant wird, sodass ein Mehrgeräte-System wie eine Einheit arbeitet. Für praktische RFQs bedeutet das: Der Käufer sollte nicht nur die Anfangsleistung definieren, sondern auch mögliche Erweiterungen auf 120 kW, 180 kW, 240 kW, 300 kW oder größere Architekturen berücksichtigen. TPS kann diese Diskussion auf Lösungsebene begleiten, statt nur ein einzelnes Gerät zu quotieren.

Die Automatisierung ist ebenso wichtig. Integrierte Schnittstellen wie USB, Ethernet, Analog, Master-Slave und Share-Bus unterstützen viele Prüfstandsarchitekturen. Optionale Schnittstellen wie CAN, CANopen, RS232, Profibus, EtherCAT, Profinet, Modbus und zusätzliche Ethernet-Varianten helfen bei der Anbindung an SPS, Industrie-PC, Laborautomatisierung oder Test-Executive-Umgebungen. Befehls- und Treiberunterstützung wie SCPI, ModBus, LabVIEW und IVI kann den Softwareintegrationsaufwand reduzieren. Im RFQ sollten das erforderliche Protokoll, Datenlogging, Remote-Control-Architektur und der Bedarf an analogem Monitoring benannt werden.

Sicherheit und EMV gehören zur Lieferantenauswahl. Das Datenblatt verweist auf Sicherheitsnormen wie EN/IEC/UL 61010-1 und CSA C22.2 No. 61010-1 sowie EMV-Normen wie EN 55011 / CISPR 11 Klasse A Gruppe 1, FCC 47 CFR part 15B Klasse A und Prüfungen nach EN 61326-1. Die Einheit ist Appliance Class I, IP20, und für kontrollierte Industrie- oder Laborumgebungen mit 0-50 °C Betriebstemperatur und nicht kondensierender Feuchte vorgesehen. Wenn im Schaltschrank zusätzlich Hilfsspannungen benötigt werden, kann TPS auch passende DIN-Schienen-Netzteile einordnen, etwa das TPS010-100W GP kompakte Schaltnetzteil, das TPS030-130W Pro 24 V DIN-Schienen-Netzteil oder das TPS100-320W Peak DR+ mit 170 % Leistungsboost.

19-Zoll / 6 HE Leistungseinheit
Front-zu-Rück Luft
Rückseitige DC-Schienen
AC-Eingang
Remote Sense
Automatisierung
Ethernet, USB, analog, Feldbusoptionen
Skalierbarkeit
Master-Slave und Share-Bus für Parallelsysteme
Schaltschrank-Integrationsdiagramm für eine 19-Zoll-6U programmierbare DC-Leistungseinheit mit Luftführung, AC-Eingang, DC-Kupferschienenausgang, Steuerschnittstellen und optionaler Wasserkühlung.

Beschaffungscheckliste für ein klares RFQ

Einkaufsteams beschleunigen die Lieferantenbewertung, wenn sie die richtigen technischen und kommerziellen Informationen bereits im ersten RFQ abfragen. Dazu gehören Spannungsklasse, Maximalstrom, Dauerleistung, erwarteter Duty Cycle, Source-/Sink-Betrieb, Kühlpräferenz, AC-Versorgung, Kommunikationsschnittstelle, Software- oder Treibererwartungen, Schrankrestriktionen, Lieferzeit und Dokumentationsbedarf. Wenn das System in mehreren Regionen installiert wird, sollten Standortspannung, Compliance-Anforderungen und Serviceerwartungen je Markt ergänzt werden.

Für Systemintegratoren sollte ein klares RFQ auch die Integrationsgrenze definieren. Soll TPS nur die Leistungseinheit liefern, oder wird Unterstützung bei äquivalenten Alternativen, Schaltschrankplanung, Schnittstellenauswahl, Testzubehör, Hilfsversorgung, Kabel- und Sammelschienenplanung oder einer breiteren programmierbaren Leistungslösung benötigt? TPS kann sowohl Produktlieferung als auch lösungsorientierte Auswahl unterstützen und hilft, späte Änderungen nach Mechanikfreigabe, Softwarestart oder Einkaufsapproval zu vermeiden.

Elektroingenieure sollten das reale Testprofil statt nur Maximalwerte beschreiben. Dazu gehören Anstiegs-/Abfallanforderungen, Messgenauigkeit, Sollwertauflösung, Remote Sense, Schutzschwellen, Datenlogging und die erwartete Interaktion mit dem Regelkreis des Prüflings. Schaltschrankbauer sollten Abmessungen, Luftführung, Serviceabstand, rückseitigen Anschlusszugang, eventuelle Wasserkühlung und Installationsumgebung angeben. Käufer sollten Lieferfenster, Mengenstaffel, globalen Projektstandort und geplante Abrufe nennen.

Von der Datenblattprüfung zur RFQ-Bestätigung

Teilen Sie TPS Spannungsbereich, Strombereich, Prüflingstyp, Kühlkonzept, benötigte Schnittstelle und Zieltermin mit. Unser Team kann die passende EA-PUB 10000 6U Variante eingrenzen, äquivalente Optionen prüfen und die Leistungsplattform mit dem Test- oder Schaltschrankprojekt abgleichen.

Programmable-Power-Beratung bei TPS anfragen

FAQ

Was bedeutet bidirektionaler Betrieb bei der EA-PUB 10000 6U Klasse?

Die Einheit kann als DC-Leistungsquelle und als elektronische Last arbeiten. Im Sink-Betrieb kann Energie in das lokale Netz zurückgespeist werden, was Wärme und Betriebskosten bei langen oder leistungsstarken Tests reduziert.

Welche Klasse ist richtig: 360 V, 500 V, 750 V, 920 V, 1000 V, 1500 V oder 2000 V?

Die Spannungsklasse wird anhand des realen Prüflings-Arbeitsbereichs gewählt, nicht nur anhand der 60-kW-Nennleistung. Niedrigere Spannungsklassen liefern mehr Strom, höhere Spannungsklassen eignen sich für Pack-, Inverter-, PV- oder DC-Link-Anwendungen. TPS kann den Arbeitspunkt vor RFQ-Freigabe prüfen.

Wann ist Wasserkühlung sinnvoll?

Wasserkühlung ist sinnvoll, wenn höhere Schaltschrankdichte, geringerer Wärmeeintrag in den Raum, reduzierte HVAC-Last oder anspruchsvolle Dauerzyklen gefordert sind. Luftgekühlte Varianten bleiben geeignet, wenn Luftführung und Thermik ausreichend geplant sind.

Können mehrere Einheiten für mehr Leistung kombiniert werden?

Ja. Die 10000-Serie unterstützt Parallelbetrieb über Master-Slave und Share-Bus. Für große Systeme müssen Spannungsklasse, Schaltschrank, AC-Versorgung, DC-Schienen und Sicherheitskonzept früh geplant werden.

Warum sollte TPS vor dem finalen RFQ eingebunden werden?

TPS unterstützt Produktauswahl, Prüfung äquivalenter Lösungen, Schnittstellenplanung, Integrationsaspekte und globale B2B-Projektkoordination. Dadurch sinkt Spezifikationsrisiko und das Angebot wird für Engineering und Einkauf belastbarer.

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