Für Systemintegratoren, Elektroingenieure und Einkaufsteams in R&D-Umgebungen ist das Labornetzgerät nicht nur eine Gleichstromquelle – es ist das Fundament jeder Testsequenz, jeder Validierung und jeder Designüberprüfung. Beim Testen von Embedded-Systemen verschwenden Netzteile, die für jede Testbedingung manuell eingestellt werden müssen, wertvolle Ingenieursstunden und führen menschliche Fehler in wiederholbare Testsequenzen ein.
Das EA-PSI 5040-40A, vertrieben durch TPS Elektronik, ist ein leistungsstarkes programmierbares Desktop-DC-Netzteil, das für anspruchsvolle Labor- und Industrieprüfumgebungen entwickelt wurde. Es liefert 0–40V DC bei 0–40A mit 640W Ausgangsleistung über eine Auto-Ranging-Ausgangsstufe, bietet <0,08% Spannungs-Lastregelung, <10mV eff Restwelligkeit und <1ms Lastregelzeit und unterstützt USB-, Ethernet- und galvanisch getrennte Analog-Schnittstellen mit vollständiger SCPI- und LabVIEW-Kompatibilität – damit ist es das ideale programmable lab power supply zur Automatisierung von Spannungs- und Stromprofilen in der Embedded-System-Entwicklung.
1. Die R&D-Test-Herausforderung: Warum manuelle Netzteil-Einstellung nicht mehr akzeptabel ist
Die Entwicklung von Embedded-Systemen ist ein Prozess ständiger Iteration – Design, Prototyp, Test, Debug, Verfeinerung, Wiederholung. Jede Iteration erfordert Tests des Prüflings (DUT) unter verschiedenen Spannungs- und Strombedingungen: Einschaltsequenzierung, Brown-Out-Erkennung, Überspannungstoleranz, Stromverbrauchsprofile und Grenzwerttests über den gesamten Betriebsbereich.
Für Ingenieure am Prüfstand ist der traditionelle Ansatz zur Netzteilsteuerung manuell: Drehen an einem Knopf, Ablesen eines Displays, Notieren eines Werts, Wiederholen. Für eine einfache Testsequenz mit drei Spannungsstufen mag dies Sekunden dauern. Für eine umfassende Validierung mit Dutzenden von Testpunkten kann es Stunden verschlingen – Stunden, die besser für die Analyse von Daten, das Debuggen von Code oder das Design der nächsten Revision genutzt werden könnten.
Die Grenzen der manuellen Netzteilsteuerung in der Forschung und Entwicklung sind erheblich:
- Inkonsistente Testbedingungen: Manuelle Einstellungen führen zu Variabilität zwischen Testläufen, was den Vergleich von Ergebnissen erschwert
- Verschwendete Ingenieurszeit: Qualifizierte Ingenieure verbringen Zeit mit dem Drehen von Knöpfen statt mit der Analyse von Daten
- Begrenzte Testabdeckung: Zeitbeschränkungen zwingen Ingenieure dazu, weniger Testpunkte als ideal zu fahren
- Keine Datenprotokollierung: Manuelle Aufbauten können keine synchronisierten Spannungs- und Stromdaten erfassen
- Repetitive Belastung: Ständiges manuelles Einstellen belastet den Körper
Die Lösung ist die automatisierte Spannungs- und Stromprofilierung – die Programmierung des Netzteils zur automatischen Ausführung von Testsequenzen mit präziser Zeitsteuerung, konsistenten Bedingungen und synchronisierter Datenerfassung. Die programmable lab power supply von TPS Elektronik, angeführt vom EA-PSI 5040-40A, sind genau für diese Aufgabe entwickelt.

2. Produktübersicht: EA-PSI 5040-40A programmable lab power supply
Das EA-PSI 5040-40A ist ein mikroprozessorgesteuertes programmierbares Desktop-DC-Netzteil der EA-PSI-5000-A-Serie, hergestellt von EA Elektro-Automatik und vertrieben durch TPS Elektronik. Es wurde für anspruchsvolle Labor- und Industrieprüfumgebungen entwickelt, in denen Präzision, Programmierbarkeit und Zuverlässigkeit unerlässlich sind.
Wichtige technische Daten auf einen Blick:
- Ausgang: 0–40V DC, 0–40A, 0–640W (Auto-Ranging)
- Eingang: 90–264V AC, 45–65Hz mit aktivem PFC >0,99
- Wirkungsgrad: Bis zu 92 %
- Spannungs-Lastregelung: <0,08 %
- Spannungs-Leitungsregelung: <0,02 %
- Spannungsrestwelligkeit: <80mV SS, <10mV eff
- Lastregelzeit: <1ms
- Spannungsgenauigkeit: <0,2 %
- Stromgenauigkeit: <0,2 %
- Display: Blaues LCD mit gleichzeitiger Anzeige von Soll-, Ist- und Statuswerten
- Speicherplätze: 9 Gruppen für schnellen Abruf häufig verwendeter Konfigurationen
- Schnittstellen: Galvanisch getrennte Analog-, USB- und Ethernet-Schnittstellen
- Befehlsunterstützung: SCPI, LabView VIs, Windows-Steuersoftware
- Kühlung: Temperaturgeregelter Lüfter für leisen Betrieb unter Volllast
- Abmessungen: 200×87×331mm, Gewicht 4,3kg
- Konformität: SELV (EN 60950) für 40V-Modelle, EMV EN 55022 Class B
Das EA-PSI 5040-40A vereint die Präzision eines Laborgeräts mit der für automatisierte Tests erforderlichen Programmierbarkeit und ist damit ein ideales Labornetzgerät für R&D in den Bereichen Embedded-Systeme, Automobilelektronik, Medizintechnik und Industriesteuerung.
3. Auto-Ranging-Ausgang: Flexible Leistung für verschiedene Embedded-Systeme
Eines der herausragenden Merkmale des EA-PSI 5040-40A ist seine Auto-Ranging-Ausgangsstufe. Im Gegensatz zu herkömmlichen Netzteilen mit fester Spannungs-Strom-Kennlinie ermöglicht die Auto-Ranging-Technologie dem Netzteil, die volle Nennleistung über einen weiten Bereich von Spannungs- und Stromkombinationen zu liefern.
Für ein 640W-Netzteil mit Auto-Ranging bedeutet dies:
- Bei 40V kann das Netzteil bis zu 16A (640W) liefern
- Bei 20V kann das Netzteil bis zu 32A (640W) liefern
- Bei 16V kann das Netzteil bis zu 40A (640W) liefern
Diese Flexibilität ist für Embedded-System-Teststromversorgungen von unschätzbarem Wert, bei denen die Last erheblich variieren kann. Ein einziges Netzteil kann zum Testen von Geräten mit unterschiedlichen Spannungs- und Stromanforderungen verwendet werden – von 3,3V-Mikrocontrollern mit Milliampere-Verbrauch bis zu 24V-Motortreibern mit Dutzenden von Ampere – und reduziert so die Anzahl der benötigten Netzteile auf dem Prüfstand.
Die Auto-Ranging-Fähigkeit stellt auch sicher, dass das Netzteil die dynamischen Stromanforderungen moderner Embedded-Systeme bewältigen kann, die während des Betriebs oft kurze, aber erhebliche Stromspitzen ziehen. Die <1ms Lastregelzeit stellt sicher, dass die Spannung auch bei diesen schnellen Laständerungen stabil bleibt.
4. Automatisierte Spannungs- und Stromprofile mit 9 Speicherplätzen
Für Ingenieure, die sich wiederholende Testsequenzen durchführen – Einschaltprüfungen, Brown-Out-Verifikation, Spannungsmargining und Stromverbrauchsprofile – ist die Möglichkeit, Testkonfigurationen schnell abzurufen und auszuführen, unerlässlich. Das EA-PSI 5040-40A verfügt über 9 Speicherplätze für vollständige Ausgangskonfigurationen, einschließlich Spannungs-, Strom- und Schutzeinstellungen.
Diese Fähigkeit ermöglicht die automatisierte Spannungsprofilierung für Embedded-System-Tests:
- Einschaltsequenzierung: Programmierung mehrerer Spannungsstufen zur Simulation realer Einschaltbedingungen
- Brown-Out-Tests: Automatisches Durchfahren der Spannung bis zur Brown-Out-Schwelle zur Überprüfung des Geräteverhaltens
- Spannungsmargining: Durchlaufen von Spannungsgrenzen zur Prüfung der Gerätetoleranz
- Stromverbrauchsprofile: Messung der Stromaufnahme in verschiedenen Betriebsmodi
Für die Embedded-System-Entwicklung bietet die Automatisierung dieser Testsequenzen greifbare Vorteile:
- Schnellere Validierung: Testläufe in Minuten statt Stunden
- Wiederholbare Ergebnisse: Jeder Testlauf folgt der exakt gleichen Sequenz
- Breitere Abdeckung: Mehr Testpunkte in der gleichen Zeit
- Weniger Bedienfehler: Eliminierung manueller Einstellfehler
Für Embedded-Entwicklungs-Stromversorgungen ermöglicht die Kombination aus 9 Speicherplätzen und Fernsteuerungsfähigkeiten die einmalige Erstellung und wiederholte Ausführung von Testsequenzen – mit konsistenten, reproduzierbaren Ergebnissen.

5. Fernsteuerung und Automatisierung: USB, Ethernet und SCPI
Das EA-PSI 5040-40A ist für die nahtlose Integration in automatisierte Testsysteme konzipiert. Mit den serienmäßigen USB-, Ethernet- und galvanisch getrennten Analog-Schnittstellen kann das Netzteil von einem PC, Test-Controller oder automatisierter Prüfausrüstung gesteuert werden.
Die wichtigsten Automatisierungsfähigkeiten für R&D-Umgebungen:
- SCPI-Befehlsunterstützung: Standard Commands for Programmable Instruments ermöglichen die Integration mit praktisch jeder Testautomatisierungssoftware
- LabView-VIs enthalten: Fertige virtuelle Instrumente für National Instruments LabVIEW
- Windows-Steuersoftware: EA-Power-Control-Software für manuellen und automatisierten Betrieb
- Galvanisch getrennte Analogschnittstelle: 0–5V / 0–10V-Steuersignale für die Integration mit analogen Testsystemen
- Integrierte Überwachung: Reduziert den Prüfgerätebedarf und eliminiert externe Überwachungshardware
Für automatisierte Testsequenzen ermöglicht die Kombination von SCPI-Befehlen und USB/Ethernet-Konnektivität:
- Skriptgesteuerte Testsequenzen: Python-, C#- oder LabVIEW-Skripte zur koordinierten Steuerung von Netzteil, Prüfling und Messgeräten
- Datenprotokollierung: Synchronisierte Erfassung von Spannungs-, Strom- und Leistungswerten
- Fernüberwachung: Überwachung des Teststatus von überall im Netzwerk
- Kontinuierliche Integration: Integration der Netzteilsteuerung in automatisierte Testframeworks
Für programmierbare Stromversorgungen für das Prototyping bedeutet die Fernsteuerungsfähigkeit, dass Ingenieure Testsequenzen entwerfen, testen und verfeinern können, ohne jemals die Frontplatte berühren zu müssen – sie können sich auf die Analyse statt auf die Einstellung konzentrieren.

6. Präzision und Stabilität für empfindliche Embedded-Elektronik
Embedded-Systeme reagieren zunehmend empfindlich auf die Qualität der Stromversorgung. Ein 3,3V-Mikrocontroller erwartet 3,3V – nicht 3,25V, nicht 3,35V. Spannungsschwankungen, die für einen leistungsstarken Motortreiber unsichtbar wären, können bei einem empfindlichen Embedded-System Logikfehler, ADC-Lesefehler oder Kommunikationsausfälle verursachen.
Das EA-PSI 5040-40A bietet die Präzision, die programmierbare Labornetzgeräte erfordern:
- <0,08 % Spannungs-Lastregelung: Die Ausgangsspannung ändert sich von Nullast bis Volllast um weniger als 0,08 %, was einen stabilen Betrieb empfindlicher Schaltungen gewährleistet
- <0,02 % Spannungs-Leitungsregelung: Die Ausgangsspannung bleibt stabil, auch wenn die Eingangswechselspannung schwankt
- <10mV eff Spannungsrestwelligkeit: Extrem niedrige Restwelligkeit sorgt für saubere Gleichspannung, die kein Rauschen in empfindliche analoge oder digitale Schaltungen einbringt
- <0,2 % Spannungs- und Stromgenauigkeit: Präzise Sollwertgenauigkeit für reproduzierbare Testergebnisse
- <1ms Lastregelzeit: Schnelles Einschwingverhalten hält die Spannungsstabilität bei schnellen Laständerungen aufrecht
Für programmierbare DC-Labornetzgeräte in der Embedded-Entwicklung stellen diese Spezifikationen sicher, dass das Netzteil keine Artefakte einbringt, die das wahre Geräteverhalten verschleiern könnten. Ingenieure können Einschaltsequenzen, Stromverbrauchsmessungen und Brown-Out-Erkennungstests zuverlässig validieren, ohne sich um netzteilbedingte Fehler sorgen zu müssen.
Die 16-Bit-Mikroprozessorarchitektur bietet die Auflösung und Stabilität für Präzisionsmessungen, während das blaue LCD-Display Sollwerte, Istwerte und Statusinformationen gleichzeitig für die Echtzeitüberwachung anzeigt.
7. Umfassender Schutz für die Sicherheit des Prüflings
In R&D-Umgebungen ist der Prüfling (DUT) oft ein einzigartiger Prototyp im Wert von Tausenden von Euro. Der Schutz vor elektrischen Fehlern ist keine Option – er ist unerlässlich.
Das EA-PSI 5040-40A verfügt über umfassende Schutzfunktionen:
- OVP (Überspannungsschutz): Schützt den Prüfling vor Spannungsausschlägen über die eingestellten Grenzen hinaus
- OCP (Überstromschutz): Verhindert Schäden durch übermäßige Stromaufnahme
- OPP (Überleistungsschutz): Schaltet den Ausgang ab, wenn die Leistung sichere Grenzen überschreitet
- OTP (Übertemperaturschutz): Reduziert den Ausgang oder schaltet ab, wenn die Innentemperatur die sicheren Betriebsgrenzen überschreitet
Für R&D-Labornetzgeräte sind diese Schutzfunktionen unerlässlich – Prototypen stellen erhebliche Entwicklungskosten dar, und der Schutz vor elektrischen Fehlern verhindert kostspielige Verzögerungen und Nacharbeiten.
Das Gerät ist SELV-konform gemäß EN 60950 für 40V-Modelle und erfüllt die EMV EN 55022 Class B-Normen für elektromagnetische Verträglichkeit, was einen sicheren Betrieb in Laborumgebungen gewährleistet.
8. Technische Daten auf einen Blick
| Parameter | Spezifikation |
|---|---|
| Modell | EA-PSI 5040-40A (PN: HEA3588 / 05100406) |
| Ausgangsspannung | 0–40V DC |
| Ausgangsstrom | 0–40A |
| Ausgangsleistung | 0–640W (Auto-Ranging) |
| Eingangsspannung | 90–264V AC, 45–65Hz |
| Leistungsfaktor | >0,99 (aktives PFC) |
| Wirkungsgrad | Bis zu 92 % |
| Spannungs-Lastregelung | <0,08 % |
| Spannungs-Leitungsregelung | <0,02 % |
| Spannungsrestwelligkeit (eff) | <10mV |
| Spannungsrestwelligkeit (SS) | <80mV |
| Lastregelzeit | <1ms |
| Spannungs-/Stromgenauigkeit | <0,2 % |
| Display | Blaues LCD |
| Speicherplätze | 9 |
| Schnittstellen | USB, Ethernet, galvanisch getrennte Analog |
| Protokolle | SCPI, LabView VIs |
| Schutz | OVP, OCP, OPP, OTP |
| Kühlung | Temperaturgeregelter Lüfter |
| Abmessungen (B×H×T) | 200×87×331 mm |
| Gewicht | 4,3 kg |
| Konformität | SELV (EN 60950), EMV EN 55022 Class B |


