Zentrale Produktvorteile
- Das FSP250-52FGB-Netzteil ist ein 250-W-FLEX-Netzteil mit 24-VDC-Eingang, ausgelegt als Schaltnetzteil der Industrieklasse für raue, platzkritische IPC-Konfigurationen.
- Es unterstützt einen DC-Eingangsspannungsbereich von -18 V bis -36 V und ist damit ein praxisgerechtes DC-24-V-Eingangsnetzteil (PSU) für batteriegepufferte Systeme und DC-Bus-Architekturen.
- Ausgelegt für eine saubere Spannungsversorgung mit geringer Restwelligkeit und niedrigem Rauschen auf den Hauptschienen (+3,3 V, +5 V, +12 V, -12 V, +5Vsb).
- Der Schutzumfang umfasst Überstromschutz, Übertemperaturschutz und Überspannungsschutz – sowie einen Kurzschlussschutz, wie auf der Produkt-Landingpage beschrieben.
- Optimiert für zuverlässigkeitskritische Anwendungen mit 100000 hours MTBF reliability und Ausrichtung auf industrielle Einsätze als Workstation-Netzteil und IPC-Controller-Stromversorgung.
Industrie-PCs und Automatisierungssteuerungen fallen selten „sanft“ aus – ist die Stromversorgung instabil, steht im Zweifel die gesamte Linie still. Das FSP250-52FGB-Netzteil ist genau für diese Umgebungen konzipiert: eine kompakte Flex-ATX-Plattform, die DC-Eingang akzeptiert, geregelte Mehrfachausgänge bereitstellt und bei langlaufenden Systemen Schutzfunktionen und Lebensdauer priorisiert.

Produktpositionierung laut offizieller Landingpage
Laut TPS-Produkt-Landingpage wird das FSP250-52FGB als langlebiges, leistungsstarkes 250-W-Flex-ATX-(1U)-Netzteil für anspruchsvolle Umgebungen vorgestellt, ausgelegt für einen weiten DC-Eingangsspannungsbereich und ausgestattet mit Schutzfunktionen (OCP/OVP/OTP und Kurzschluss). Auf derselben Seite werden zudem Produktionsprüfungen wie Burn-in- und Hochspannungstests (Hi-Pot) hervorgehoben sowie ein MTBF-Ziel von 100.000 Stunden bei 25 °C – wichtige Argumente, wenn ein Netzteil für regulierte oder hochverfügbare Anwendungen qualifiziert werden muss.
Die Landingpage verweist außerdem auf eine kompakte mechanische Bauform (150 × 81,5 × 40,5 mm) und einen integrierten, leisen Lüfter, was die Integration in enge IPC-Gehäuse unterstützt, in denen der Luftstrom geführt wird und der Raum für Kabelführung begrenzt ist – besonders relevant bei der Auswahl eines Netzteils für industrielle 1U-ähnliche Einschübe.
DC-Eingangsarchitektur: Ausgelegt für -24-V-Industriebusse und Batteriesysteme
Dieses Gerät ist von Grund auf als DC-24-V-Eingangsnetzteil (PSU) ausgelegt und für einen Betrieb im DC-Eingangsspannungsbereich von -18 V bis -36 V spezifiziert (mit einem Eingangsstrom von -24 VDC @ 18,0 A). Damit eignet es sich ideal für Installationen, in denen bereits ein DC-Bus oder ein Batteriesystem vorhanden ist – typisch in Automationszellen, mobilen oder abgelegenen Systemen und schaltschrankbasierten Industrienetzwerken.
Praktisch gesehen reduziert dieser Ansatz als DC-24-V-Eingangsnetzteil die Anzahl der Wandlungsstufen in DC-dominierten Umgebungen und kann die gesamte System-Stromversorgungsarchitektur vereinfachen – insbesondere dann, wenn die vorgelagerte Infrastruktur standardisiert auf einer 24-VDC-Verteilung basiert.
Ausgänge und Signalqualität: Geringe Restwelligkeit für empfindliche Industrie-Lasten
Das FSP250-52FGB stellt Standard-PC-Schienen (+3,3 V, +5 V, +12 V, -12 V, +5Vsb) mit definierten Stromgrenzen, Regelzielen und Ripple-/Rauschgrenzen zur Verfügung. Wenn SSDs, Feldbuskarten und gemischt-signalige I/Os versorgt werden, sind die dokumentierten Grenzwerte für low ripple and noise output ein entscheidender Stabilitätsfaktor, um unerklärliche Resets und Datenkorruption während Lasttransienten zu minimieren.
Zusätzlich weist das Datenblatt darauf hin, dass die kombinierte Leistung von +3,3 V und +5 V 80 W nicht überschreiten darf – ein hilfreicher Hinweis bei der Lastplanung für Legacy-Peripherie und ältere Backplanes.
Schutzkonzept: Ausgelegt für sicheres Abschalten statt lauten Ausfall
Industrielle Aufbauten benötigen ein Schutzverhalten, das bei Verdrahtungsfehlern, blockierten Lüftern oder unerwarteten Lastereignissen vorhersehbar bleibt. Das Datenblatt listet ausdrücklich Überstromschutz, Übertemperaturschutz und Überspannungsschutz als Kernfunktionen.
Auf der TPS-Landingpage wird der Schutzumfang in allgemein verständlicher Form zusätzlich um Kurzschlussschutz erweitert – ein wichtiger Sicherheitsaspekt in Schaltschränken, in denen Kabelbaumverschleiß, Zugbelastung an Steckverbindern oder leitfähiger Staub gelegentlich zu Fehlerzuständen führen können.
Kabel- und Gehäuseintegration: „Easy-Swap“-Kabelmanagement
Wartungsgeschwindigkeit ist in der Produktion entscheidend. Das Datenblatt beschreibt „Easy-Swap-Kabelmanagement-Funktionen“ und unterstützt damit ein Kabelmanagement-Design, bei dem Serviceteams die Stillstandszeiten reduzieren können, indem sie die Handhabung und den Austausch von Kabelbäumen vereinfachen.
Zuverlässigkeit und Umgebungsfestigkeit für den Industrieeinsatz
Für langlaufende Systeme gibt das Gerät eine MTBF von 100.000 Betriebsstunden bei 25 °C (maximale Ausgangslast) an, was der Anforderung an eine 100000 hours MTBF reliability in industriellen Anwendungen entspricht.
Die Umgebungsangaben umfassen eine Betriebstemperatur von bis zu 50 °C und einen Lagertemperaturbereich von -20 °C bis +80 °C. Damit wird der Einsatz unterstützt, bei dem Schaltschränke im Sommer erhöhte Umgebungstemperaturen und bei Lagerung/Transport im Winter niedrige Temperaturen sehen können – ein praktischer Grund, warum viele Entwicklungsingenieure es als wide operating temperature industrial PSU einstufen.
Das Datenblatt nennt außerdem Auslegungsrichtlinien bis zu einer Einsatzhöhe von 5.000 m, was für Hochgebirgsstandorte relevant sein kann, in denen Kühlung und Derating eine besondere Rolle spielen.

Typische Anwendungsfälle
- Workstation-Netzteil-Einsätze, bei denen ein DC-Bus vorhanden ist und gute Wartbarkeit wichtig ist.
- Integration als IPC-Controller-Stromversorgung für Produktionsanlagen, Automatisierungssteuerungen und Edge-Computing-Knoten.
- Batteriegepufferte Systeme, die ein DC-24-V-Eingangsnetzteil (PSU) einsetzen, um Wandlungsstufen zu minimieren und die Stromversorgungsarchitektur zu vereinfachen.
FAQ
Ist das FSP250-52FGB ein Netzteil mit AC-Eingang?
Nein – dieses Modell ist als DC-24-V-Eingangsnetzteil (PSU) mit einem spezifizierten DC-Eingangsspannungsbereich von -18 V bis -36 V ausgelegt und für DC-Bus- oder batteriebetriebene Industriesysteme konzipiert, nicht für direkten Netzanschluss.
Was qualifiziert es als Schaltnetzteil der Industrieklasse?
Das Datenblatt positioniert es als industrial level switching power supply mit definierten Schutzfunktionen, geregelten Mehrfachausgängen und einem MTBF-Ziel, das auf Dauerbetrieb ausgelegt ist.
Verfügt es über Schutzfunktionen gegen Überlast und Überhitzung?
Ja. Die Funktionsliste umfasst Überstromschutz, Übertemperaturschutz und Überspannungsschutz. Die TPS-Landingpage beschreibt außerdem das Verhalten bei Kurzschluss für Fehlerzustände.
Wie dimensioniere ich die Lasten auf den Schienen?
Verwenden Sie die Ausgabetabelle mit den maximalen Strömen je Schiene und achten Sie darauf, die kombinierte Leistung von +3,3 V und +5 V innerhalb der angegebenen Grenze zu halten. Für rauschempfindliche Karten und Speichermedien sind die dokumentierten Grenzwerte für low ripple and noise output ebenfalls hilfreich für die Validierungsplanung.
Ist es für hochverfügbare Industriesysteme geeignet?
Es ist mit einer 100000 hours MTBF reliability bei 25 °C spezifiziert und erfüllt damit viele industrielle Qualifikationsziele für ein high reliability industrial power supply im 24/7-Betrieb.
Unterstützung bei der Integration gewünscht?
Wenn Sie ein 250W FLEX 24Vdc input power supply für einen Automatisierungsschaltschrank, eine Workstation oder einen IPC-Controller auswählen, kann TPS Elektronik Sie bei der Teileauswahl, Kabelplanung und Dokumentation unterstützen, um die Qualifizierung zu beschleunigen – insbesondere dann, wenn Sie ein high reliability industrial power supply mit definierten Schutzfunktionen und stabilen Spannungsschienen benötigen.


