Wie ein globaler Laser‑OEM mit kundenspezifischem Stromversorgungs‑Platinendesign und Dickkupfer‑Bestückung von TPS ultrahohe Leistungsdichte erreichte?

5 Min Lesezeit
Geschrieben von
Tang Marcus
Veröffentlicht am
28. Juli 2026

Systemintegratoren und OEMs scheitern selten, weil ihnen ein Stromumwandlungskonzept fehlt. Sie verlieren Zeit—und Budget—wenn die physische Stromversorgungsplatine die thermische und Stromdichte nicht bewältigen kann, die erforderlich ist, um aggressive Größenvorgaben zu erfüllen. Ein globaler Hersteller von Hochleistungs‑Industrielasersystemen stieß bei der Entwicklung eines Lasertreibers der nächsten Generation auf genau dieses Hindernis. Sein bestehendes Netzteil, aufgebaut auf einer Standard‑2‑oz‑Kupferplatine, überhitzte und ließ sich nicht in das kleinere, vom Markt geforderte Gehäuse verkleinern. Das Projekt drohte sich erheblich zu verzögern.
Der customized power supply circuit board Service und die Dickkupfer‑PCB‑Bestückung von TPS Elektronik beseitigten diesen Engpass. Durch die Neukonstruktion der Platine mit einem 6‑lagigen, 6‑oz‑Kupferaufbau, einem optimierten thermischen Layout und integrierten Einpress‑Stromanschlüssen lieferte TPS eine Stromversorgung, die das Ziel der ultrahohen Leistungsdichte erreichte und gleichzeitig die vollständige EMV‑ und thermische Validierung bestand. Diese Fallstudie beschreibt die Zusammenarbeit und die Fertigungstechniken, die dies ermöglichten.

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1. Die Herausforderung der Leistungsdichte

Der Laser‑OEM benötigte eine 2,5 kW‑Stromversorgung, die in ein 4‑HE‑Rack‑Chassis passt, eine Volumenreduzierung von 40 % gegenüber der Vorgängergeneration. Die Standard‑FR‑4‑Platine mit 70 µm Kupfer konnte die Spitzenströme von 120 A nicht ohne übermäßigen Spannungsabfall und Erwärmung führen. Wärmebildaufnahmen zeigten Hotspots von über 120 °C an den Ausgangsdrossel‑Pads, was den Wirkungsgrad beeinträchtigte und die Langzeitzuverlässigkeit gefährdete. Das Beschaffungsteam benötigte dringend einen Partner, der eine kundenspezifische Stromversorgungsplatine mit integriertem, hochstromdichtem Design liefern konnte, ohne die Sicherheitskonformität gemäß IEC 62368‑1 zu beeinträchtigen. Diese Herausforderung entspricht der komplexen Fertigungsintegration, die im Leitfaden zu Elektronikfertigungsdienstleistungen erläutert wird.

2. Die kundenspezifische TPS‑Platinen‑ und Dickkupfer‑Lösung

TPS schlug ein vollständiges Redesign der Stromversorgungsplatine vor und nutzte dabei seine integrierte Design‑for‑Manufacturing‑Expertise und seine Dickkupfer‑Verarbeitungskapazitäten. Der Ansatz konzentrierte sich auf eine 6‑lagige Platine mit 175 µm Kupfer auf den Außenlagen und 105 µm auf den Innenlagen, kombiniert mit einer thermisch optimierten Bauteilplatzierung. Der gesamte Prozess wird in unserer Übersicht zur SMD‑PCB‑Bestückung und THT‑Bestückung detailliert beschrieben.

customized power supply circuit board

2.1 PCB‑Lagenaufbau und Wärmemanagement

Der neue Lagenaufbau platzierte dicke Kupferflächen direkt unter den GaN‑Leistungstransistoren und dem Planartransformator und verwendete eine Reihe von thermischen Vias, um die Wärme zu einer großen Kupferfläche auf der Unterseite zu leiten, die als integrierter Wärmespreizer diente. Diese passive Kühlstrategie machte einen dedizierten Kühlkörper überflüssig und sparte wertvolle Millimeter an Bauhöhe. Die TPS‑Ingenieure simulierten außerdem die Stromdichte und das thermische Profil während der Designphase, wie im Leitfaden für elektronische Bauteile und PCB beschrieben, um sicherzustellen, dass keine Leiterbahn eine Temperaturerhöhung von 20 °C bei Volllast überschritt.

2.2 Dickkupfer‑Bestückung und Einpresstechnik

Die Bestückung von Dickkupferplatinen stellt besondere Herausforderungen dar. Die hohe thermische Masse von Dickkupfer erfordert ein sorgfältig kontrolliertes Reflow‑Profil, um eine einwandfreie Lotbenetzung zu erreichen, ohne empfindliche Bauteile zu überhitzen. TPS passte seinen SMT‑Prozess an, um eine robuste Lötstelle auf den massiven Stromflächen zu erzielen. Für Hochstromverbindungen integrierte TPS Einpress‑Stromanschlüsse direkt in die Leiterplatte, wodurch handgelötete Kabel entfielen. Dies verbesserte nicht nur die Zuverlässigkeit, sondern optimierte auch die endgültige Systemintegration, ein Service, der in unserem EMS‑PCB‑Bestückungs‑Prototyping‑Leitfaden beschrieben wird.

3. Messbare Ergebnisse: Leistungsdichte und Zuverlässigkeit

Die endgültige Stromversorgungsplatine erreichte alle Designziele. Die Leistungsdichte betrug 110 W pro Kubikzoll. Wärmebildaufnahmen bestätigten, dass die Hotspot‑Temperaturen bei 40 °C Umgebungstemperatur ohne Luftstrom unter 85 °C blieben, eine Reduzierung um 35 °C gegenüber dem Vorgängerdesign. Die Einpress‑Anschlüsse führten 120 A Dauerstrom mit einem Kontaktwiderstand von weniger als 50 µΩ. Die integrierte, kundenspezifische PCB‑Baugruppe bestand die Prüfung der leitungsgeführten Störaussendung auf Anhieb und ermöglichte dem OEM die pünktliche Markteinführung des neuen Lasersystems. Dieser Erfolg unterstreicht, wie wichtig die Kombination von fortschrittlichem PCB‑Design und Dickkupfer‑Bestückung für die Erreichung von Leistungsdichtezielen der nächsten Generation ist.

circuit board integration

4. RFQ‑Checkliste für Hochdichte‑Stromversorgungs‑PCBs

  • Leistungsanforderungen: Ausgangsleistung, Spannung und Spitzenstrom pro Schiene.
  • Mechanische Randbedingungen: Maximale Platinenabmessungen und Höhenbeschränkungen.
  • Kupfergewicht: Bevorzugte Kupferdicke der Außen- und Innenlagen.
  • Wärmemanagement: Verfügbare Kühlmethode (Konvektion, Konduktion, Zwangsbelüftung).
  • Zertifizierungen: Anwendbare Sicherheitsnormen (z. B. IEC 62368‑1).
  • Produktionsvolumen: Prototyp‑ und Serienstückzahlen.

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5. FAQ

Welches ist das dickste Kupfer, das TPS auf einer Stromversorgungsplatine verarbeiten kann?
TPS verarbeitet routinemäßig Außenlagen‑Kupfergewichte bis zu 210 µm (6 oz) und kann auf Anfrage auch dickeres Kupfer für spezielle Hochstromanwendungen verarbeiten.

Wie hilft Dickkupfer, eine höhere Leistungsdichte zu erreichen?
Dickeres Kupfer reduziert die Widerstandsverluste erheblich und ermöglicht es der Leiterplatte, als eigener Kühlkörper zu fungieren, wodurch separate Wärmespreizer entfallen und kompaktere Designs möglich werden.

Kann TPS Dickkupfer mit Einpress‑Steckverbindern kombinieren?
Ja, TPS verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Integration von Einpress‑Stromanschlüssen in Dickkupferplatinen und bietet so eine zuverlässige, hochstromfähige Verbindung ohne Löten.

Wo finde ich weitere Informationen zu den PCB‑Design- und Bestückungsfähigkeiten von TPS?
Besuchen Sie die TPS Serviceseite für PCB‑Bestückung oder lesen Sie unsere Übersicht zu den Elektronikfertigungsdienstleistungen.

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