TPS-BM Serie AC/DC bidirektionale Leistungsmodule TPS-BM142250SIR, TPS-BM142400SI und TPS-BM142650SI(R): 14V-Plattform für Zellformierung, energierückspeisende Alterung und netzgekoppelte Prüfsysteme

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كتب بواسطة
Lily Li
نشر في
1 أبريل، 2026

Für Systemintegratoren, Schaltschrankbauer, Einkäufer und Elektroingenieure ist die entscheidende Frage selten, ob sich grundsätzlich ein Leistungsmodul beschaffen lässt. Wichtiger ist, ob das Modul im realen RFQ-Prozess Integrationsrisiken reduzieren kann.

Dazu zählen insbesondere:

  • definiertes Verhalten auf der AC-Seite,
  • kalkulierbare thermische Rahmenbedingungen,
  • skalierbare Stromversorgung,
  • klare Luftführung,
  • eine DC-Plattform für Zellformierung, bidirektionale Tests und energierückspeisende Prüfstände.

Die TPS-BM Serie setzt genau an diesen Anforderungen an. Die hier betrachteten Varianten TPS-BM142250SIR, TPS-BM142400SI und TPS-BM142650SI(R) kombinieren laut Produktdaten:

  • 176–264 VAC Eingang,
  • 14 VDC Ausgang im AC-zu-DC-Betrieb,
  • bidirektionalen Energiefluss,
  • Soft-Switching-Technologie,
  • PF bis 0,99,
  • THDi < 5%,
  • Umschaltzeiten unter 10 ms,
  • Parallelbetrieb mit bis zu 8 Geräten.
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1. Warum AC-DC-bidirektionale Leistungsmodule in der RFQ-Phase wichtig sind

In der Bottom-of-Funnel-Phase werden nicht mehr nur Produktkategorien verglichen. Entscheidend ist, wie gut ein Modul in ein konkretes System integriert werden kann.

Das gilt besonders für:

  • Anlagen zur Zellformierung,
  • bidirektionale Leistungstests,
  • energierückspeisende Alterung,
  • rack- und schaltschrankbasierte Prüfsysteme,
  • Systeme, in denen Energie kontrolliert zwischen Netzseite und DC-Seite bewegt werden muss.

Ein Standard-Netzteil kann auf den ersten Blick ausreichend wirken. Die eigentlichen Herausforderungen entstehen jedoch oft später im Projekt: unzureichender Leistungsfaktor, hohe Oberschwingungsanteile, starkes Derating bei Schaltschranktemperatur, eingeschränkte Erweiterbarkeit oder eine Luftführung, die nicht zur Anlagengeometrie passt.

Für den Schaltschrankbau kann das Nacharbeit bedeuten. Für den Einkauf verlängert sich möglicherweise die technische Klärung. Für Integratoren kann es Auswirkungen auf die Terminplanung haben.

Die TPS-BM Serie adressiert diese RFQ-relevante Stelle mit einer modularen Plattform. Statt Gleichrichtung und Rückspeisung über mehrere separate Baugruppen zu realisieren, unterstützt die Serie bidirektionalen Energiefluss innerhalb einer einheitlichen Modulreihe. Das kann besonders relevant sein, wenn Laden, Entladen, Rekuperation, Netzrückspeisung oder Energierückgewinnung auf Systemebene geplant werden.

Damit ist die Serie nicht nur für Laboraufbauten relevant. Sobald aus einem Prüfaufbau ein produktionsnaher Prüfstand, eine Zellformierungslinie oder ein netzgekoppeltes Testsystem wird, zählen AC-seitiges Verhalten und mechanisch-elektrische Integrationsfähigkeit ebenso wie die reine Nennleistung.

Wenn in derselben Maschine zusätzlich 24 V-Steuerstrom benötigt wird, können ergänzende Lösungen wie das TPS030 PRO Series DIN-Schienen-Netzteil oder das kompakte TPS010 GP Series für Hilfsspannungen in Betracht gezogen werden.

Industrial rack system using TPS-BM bidirectional power modules for cell formation and energy-recycling testing.
Industrieller Prüfschrank mit TPS-BM bidirektionalen Leistungsmodulen für Zellformierung und Energierückspeisung.

2. Was die TPS-BM14 Plattform bietet

Der Mehrwert der BM14 Plattform liegt nicht nur in der Leistungsstufe. Entscheidend ist die Kombination aus:

  • einphasigem 176–264 VAC Eingang,
  • 14 VDC Ausgang im AC→DC-Betrieb,
  • bidirektionaler Topologie,
  • Soft-Switching-Technologie,
  • modularer Erweiterbarkeit.

Für Entwickler unterstützt das eine planbarere Systemauslegung. Für den Einkauf entsteht eine klar strukturierte Produktfamilie, die sich leichter vergleichen und technisch bewerten lässt.

3. Modellvergleich: 2250 W, 2400 W und 2650 W

Die drei Leistungsstufen decken unterschiedliche Stromanforderungen ab, bleiben jedoch innerhalb einer gemeinsamen elektrischen und mechanischen Plattform. Das ist für OEMs relevant, die ein Anlagenkonzept standardisieren und je nach Station oder Funktionsblock unterschiedliche Leistungsreserven vorsehen möchten.

Modell AC→DC Nennleistung AC→DC Nennstrom AC→DC Spitzenwirkungsgrad DC→AC Eingangsleistung DC→AC Nennstrom DC→AC Spitzenwirkungsgrad
TPS-BM142250SIR 2250 W 161 A bei 14 VDC 93,5% 1575 W 105 A bei 15 VDC 88%
TPS-BM142400SI 2400 W 171 A bei 14 VDC 91,5% 1680 W 112 A bei 15 VDC 88,5%
TPS-BM142650SI / TPS-BM142650SIR 2650 W 189 A bei 14 VDC 91,5% 1855 W 123,7 A bei 15 VDC 86%

4. Leistungsdaten in AC→DC- und DC→AC-Richtung

Im AC→DC-Betrieb stellt die BM14 Serie eine 14 VDC-Plattform für stromstarke Low-Voltage-Anwendungen bereit. Im DC→AC-Betrieb unterstützt sie die Rückführung von Energie auf die AC-Seite. Das ist insbesondere für Rekuperation, Rückspeisebetrieb und energierückgewinnende Prüfprozesse relevant.

Auf der Eingangsseite wird L + N + PE verwendet. Die Nennspannung liegt bei 220/230/240 VAC, der Arbeitsbereich bei 176–264 VAC. Für industrielle Umgebungen mit nicht idealen Netzbedingungen ist dieser Bereich ein wichtiger Integrationsfaktor.

Wenn im Projekt zunächst Laborvalidierung und später eine Serienanlage vorgesehen sind, kann ergänzend ein programmierbares Tischgerät wie das EA-PS 3200-02 C für die Vorentwicklung sinnvoll sein. Die BM14 Serie ist dagegen stärker auf leistungsstarke, bidirektionale Systemintegration ausgerichtet.

Comparison of 2250W, 2400W, and 2650W TPS-BM AC-DC bidirectional power modules with two-way energy flow.
Vergleich der TPS-BM Modelle 2250W, 2400W und 2650W mit bidirektionalem Energiefluss.

5. Leistungsmerkmale für die Systemintegration

Für SEO sind Begriffe wie “high efficiency”, “soft switching technology” oder “high PF” relevant. Für die technische Freigabe im RFQ zählen jedoch vor allem die zugrunde liegenden Betriebsdaten:

  • Verhalten auf der AC-Seite,
  • Oberschwingungen,
  • Umschaltzeit zwischen den Betriebsrichtungen,
  • thermisches Verhalten im Schaltschrank,
  • Luftführung,
  • Skalierbarkeit durch Parallelbetrieb.

Diese Punkte beeinflussen, ob das Modul zur elektrischen und mechanischen Architektur des Systems passt.

6. Netzqualität: PF, THDi und Soft Switching

Die BM14 Plattform ist für Projekte relevant, bei denen das Eingangsverhalten des Systems früh bewertet werden muss. Die Serie ist mit PF bis 0,99 und THDi < 5% unter den angegebenen Netzbedingungen spezifiziert.

Das kann die Integration in folgende Anwendungen unterstützen:

  • industrielle Testschränke,
  • Alterungsracks,
  • netzseitig sensible Prüfsysteme,
  • bidirektionale Leistungsumrichter.

Ebenfalls relevant ist die Umschaltzeit von unter 10 ms zwischen Gleichrichter- und Invertermodus. In Systemen mit häufigem Richtungswechsel des Energieflusses kann eine kurze Umschaltzeit helfen, Steuerungs- und Schutzkonzepte besser abzustimmen.

Die Soft-Switching-Technologie ist bei bidirektionaler Leistungselektronik relevant, weil die Bewertung nicht nur über Nennleistung erfolgt. Schaltverluste, thermische Belastung, Wiederholgenauigkeit und Verhalten über längere Prüfzyklen spielen ebenfalls eine Rolle.

7. Thermik, Umgebungsbedingungen und Schaltschrankauslegung

Thermik ist ein wichtiger RFQ-Filter für schaltschrankbasierte Systeme. Entscheidend ist nicht nur die Nennleistung, sondern auch das Verhalten unter realen Umgebungsbedingungen.

Laut Produktdaten gilt für die BM14 Serie:

  • volle Leistung von 10°C bis 45°C ohne Derating,
  • 90% Leistung von 45°C bis 55°C,
  • 80% Leistung von 55°C bis 60°C.

Für Lagerung und Umgebung sind angegeben:

  • Lagertemperatur: -40°C bis 70°C,
  • relative Luftfeuchte: 5% bis 95%, nicht kondensierend,
  • Betrieb bis 1000 m ohne Höhen-Derating,
  • von 1000 m bis 3000 m: 1% Leistungsreduzierung je 100 m.

Die Kühlung erfolgt über erzwungene Luftkühlung mit intelligenter Regelung. Dadurch kann eine kompakte Leistungseinbindung im Schaltschrank unterstützt werden. Voraussetzung ist, dass Luftführung und Wärmekonzept früh im Layout berücksichtigt werden.

Wenn zusätzlich 24 V-Steuerstrom oder Hilfsspannungen benötigt werden, kann z. B. das TPS100-320W Peak DR-Plus DIN-Schienen-Netzteil helfen, Nebenverbraucher von der Hauptleistungsstufe zu trennen.

8. Typische Anwendungen: Zellformierung, Energierückspeisung und netzgekoppelte Systeme

Die TPS-BM Serie ist besonders relevant für Anwendungen, bei denen unidirektionale Netzteile zu einer komplexeren Systemarchitektur führen würden.

Die Produktdaten nennen insbesondere:

  • Zellformierung und Test,
  • bidirektionale Leistungstests,
  • energierückspeisende Leistungsalterung,
  • netzgekoppelte Inverter- oder Prüfsysteme.

In Zellformierungsanlagen wird häufig eine stabile Low-Voltage-/High-Current-DC-Versorgung benötigt, die sich modular skalieren lässt. Die 14 VDC-Plattform der BM14 Serie kann dafür geeignet sein, wenn eine parallele Erweiterung und modulare Systemarchitektur vorgesehen sind.

In energierückspeisenden Alterungs- und Prüfsystemen liegt der Fokus nicht nur auf der Versorgung, sondern auch auf der Rückführung von Energie. Ein AC-DC-bidirektionales Leistungsmodul kann diese Energieflussrichtung unterstützen und dadurch den Aufbau entsprechender Prüfarchitekturen vereinfachen.

Auch für netzgekoppelte Inverter- oder Prüfsysteme ist die Serie relevant, da sie laut Datenblatt für netzgekoppelte Szenarien und hohe Netzadaptivität beschrieben wird. Eine projektspezifische Konformitätsbewertung bleibt dennoch erforderlich.

Auf der Compliance-Seite möchte der Einkauf häufig früh verstehen, welche EMV- und Zertifizierungsthemen zu prüfen sind. Das Datenblatt nennt EN55032 und beschreibt, dass die Plattform UL-, CE- und TÜV-Zertifizierungsanforderungen unterstützen kann. Diese Angabe sollte projektbezogen anhand der konkreten Dokumentation und Zielmärkte geprüft werden.

Battery cell formation and regenerative power aging system using AC-DC bidirectional power modules.
Zellformierungs- und energierückspeisendes Prüfsystem mit AC/DC bidirektionalen Leistungsmodulen.

9. Mechanische Integration, Luftführung und Parallelbetrieb

Mechanische Eignung wird im Angebot häufig unterschätzt und in der Montage früh sichtbar. Die BM14 Plattform ist mit 141 mm × 44 mm × 285 mm und < 2,4 kg pro Modul spezifiziert. Das kann wiederholbare Schaltschranklayouts mit mehreren Leistungsmodulen unterstützen.

Ein zentraler Punkt für Integratoren ist der Parallelbetrieb mit bis zu 8 Geräten. Hinzu kommt eine Stromaufteilungsabweichung von unter 5%. Praktisch bedeutet das: Die Leistung kann modular skaliert werden, und Ersatzteilstrategien lassen sich unter Umständen einfacher strukturieren.

Die Luftführung sollte früh geprüft werden. Das Datenblatt unterscheidet zwischen Standard-Luftstrom und einer R-Type-Variante. Das ist wichtig, wenn Zonierung, Anschlussseite oder Servicezugänglichkeit im Schaltschrank eine bestimmte Luft- und Terminalführung erfordern.

Ein weiterer Praxispunkt: Die DC-Seite darf laut Datenblatt 25 VDC nicht überschreiten, da sonst ein Ausfall verursacht werden kann. Diese Grenze sollte von Anfang an in Schutzkonzept, Schnittstellenreview und Inbetriebnahmecheckliste einfließen.

Wenn in derselben Maschine zusätzlich IPCs, HMI-Rechner oder industrielle ATX-/Flex-Netzteile benötigt werden, bietet TPS angrenzende Lösungen wie FSP350-70PFL-SK, FSP700-80PSA-SK oder FSP220-50FGBBI für den weiteren Schaltschrankaufbau.

10. Wie Einkauf und Technik die RFQ-Freigabe strukturieren können

In der Bottom-of-Funnel-Phase zählt nicht mehr allgemeine Awareness, sondern technische Entscheidungsreife. Der effizienteste Weg ist eine RFQ-Struktur, die sich an den tatsächlichen Entscheidungsvariablen der BM14 Plattform orientiert.

Dazu gehören:

  • benötigte AC→DC-Leistung,
  • erwartete DC→AC-Rückspeiseleistung,
  • Luftführung,
  • Schaltschranktemperatur,
  • Einbauhöhe,
  • Anzahl parallel geplanter Module,
  • EMV- und Zertifizierungsanforderungen,
  • Schutzstrategie auf der DC-Seite.

Eine belastbare RFQ-Anfrage sollte mindestens enthalten:

  • Zielmodell oder gewünschter Leistungsbereich: 2250 W, 2400 W oder 2650 W,
  • Betriebsrichtung: AC→DC, DC→AC oder bidirektional,
  • Schaltschranktemperatur und Einbauhöhe,
  • Vorgaben zur Luftführung und Servicezugänglichkeit,
  • geplante Anzahl parallel geschalteter Module,
  • EMV- und Zertifizierungsanforderungen,
  • Schnittstellen- und Schutzanforderungen auf der DC-Seite.

Für eine strukturierte Vorauswahl empfiehlt es sich, direkt mit den jeweiligen Produktseiten zu arbeiten:

  • TPS-BM142250SIR,
  • TPS-BM142400SI,
  • TPS-BM142650SI,
  • TPS-BM142650SIR.

In praktischen Beschaffungsprozessen ist die BM14 Serie besonders relevant, wenn statt einer fragmentierten Lösung aus separatem Gleichrichter, Inverter und Rückspeiseeinheit ein modulares AC-DC-bidirektionales Leistungsmodul gesucht wird. Das kann die RFQ-Kommunikation vereinfachen und eine skalierbare Architektur vom Prototyp bis zum industriellen Prüfsystem unterstützen.

RFQ and engineering review for selecting TPS-BM142250SIR, TPS-BM142400SI, or TPS-BM142650SI(R).
RFQ- und Engineering-Bewertung zur Auswahl von TPS-BM142250SIR, TPS-BM142400SI oder TPS-BM142650SI(R).

FAQ

Was ist ein AC-DC-bidirektionales Leistungsmodul?

Ein AC-DC-bidirektionales Leistungsmodul kann Energie in beide Richtungen zwischen AC- und DC-Seite übertragen. In der BM14 Serie unterstützt das sowohl die Versorgung im AC→DC-Betrieb als auch Rückspeise- bzw. Rekuperationsfunktionen im DC→AC-Betrieb.

Welches BM14 Modell passt am besten?

Das hängt von Strombedarf, gewünschter Rückspeiseleistung, Schaltschranklayout und Skalierungsstrategie ab. TPS-BM142250SIR passt zur niedrigeren Leistungsstufe dieser Reihe, TPS-BM142400SI deckt den mittleren Bereich ab, und TPS-BM142650SI/SIR bietet innerhalb der genannten Modelle die höchste Stromreserve.

Ist die Serie für Zellformierung geeignet?

Ja. Die BM14 Plattform wird in den Produktdaten für Zellformierung und Test genannt. Sie ist besonders relevant für Anwendungen mit niedriger DC-Spannung, hohem Strom und modularer Skalierung.

Warum sind PF und THDi im RFQ wichtig?

PF und THDi beeinflussen die Bewertung des AC-seitigen Verhaltens. Ein hoher PF und ein niedriger THDi können die technische Bewertung in industriellen Anwendungen unterstützen, abhängig von Projektanforderungen und Netzumgebung.

Kann ich mehrere Module parallel betreiben?

Ja. Die Plattform unterstützt Parallelbetrieb mit bis zu 8 Geräten. Das ist relevant für skalierbare Prüfstände, höhere Stromanforderungen und modulare Schaltschrankarchitekturen.

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